Dezember 2007
Politik UND BÜRGERINNENSERVICE
ÖPUL-Mittel
und Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete
NÖ
ermöglicht Biomasse in der Buckligen Welt
Unterstützung
für Hochwasserschutz und Gestaltungsmaßnahmen
Landesmittel
für Stadterneuerung, Bio Produkte und Hackgut
Ungarn und
Österreich: Enge und belastbare Partnerschaft auf Augenhöhe"
Staatshaushalt
2008 beschlossen
Regierungskrise
der slowakischen Koalition
Slowakei
übernimmt den Vorsitz im Europarat
Das
Finanzamt in Ungarn ermittelt gegen Oppositionspolitiker
Massenstreiks
in Ungarn: Züge standen still
Kóka hat
Ministeramt niedergelegt
Ungarisch-österreichische
Regierungssitzung in Budapest
Polizei
zahlt Schadensersatz für illegale Festnahmen
Erweiterung
der Schengen-Zone endgültig besiegelt
Humanressourcen
UND CHANCENGLEICHHEIT
Ungarisch
und Slowakisch in der Praxis
LAGERA:
Gemeinsame Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes
Tschechien:
Arbeitslosigkeit auf 9-Jahres-Tief
Erste
Fördergelder für Renovierungen der Schulen
315 Mio EUR
gegen Kinderarmut in Ungarn
Arbeitsmarkt:
Facharbeiter gesucht – Werk in Ungarn gefunden
Erzählerin
Magda Szabo gestorben
Workshop zur
Entbürokratisierung der EU-Regionalförderungen
LEADER-Förderprogramm
bringt NÖ rund 90 Millionen Euro
Unterstützung
von Natur- und Artenschutzprojekten
Milliarden
für moderne Arbeitsplätze
EU-Fonds werden
am besten durch Landwirte genutzt
Von der EU
bis zu 60 Mrd. Sk für den Umweltschutz.
Brussel
bewilligt Plan zur Entwicklung ländlicher Räume
Angestellte
der Hauptstadt werden geschult
Erste
Ausschreibungen im Rahmen des KEOP herausgekommen
KMU werden
großzügig gefördert
Regierung
entschied über EU-Gelder
Öffentliche
Erdgas-Tankstelle in St. Pölten eröffnet
Autobahn
nach Trnava in vier Jahren breiter
Bis Ende
2010 zusätzliche 238 Autobahnkilometer
Porr: Ärger
mit Ungarn-Projekt M7
Strabag darf
die Autobahn M6 bauen
Ungarischer
Güterverkehr geht an Österreicher
Umwelt UND
ERNEUERBARE ENERGIE
Multifunktionaler
Lebensraum Bergwald
Raab-Schaum:
Erfreuliches Ergebnis der Greenpeace-Abwasserkontrolle
Klimaschutz
ist dem Land weiterhin ein wichtiges Anliegen
Fernwärme
aus Dürnrohr versorgt ab 2009/2010 St. Pölten
MA 22:
Kundmachung zu UVP-Vorverfahren Kernkraftwerk Mochovce
Tschechien
baut neues Atomkraftwerk
Alte
Windschutzscheiben landen nicht mehr auf der Deponie
Au am
Zusammenfluss der Donau, March und Thaya wird Ramsar-Gebiet
Japan will
Emissionsrechte von Ungarn kaufen
Jährlich
160.000 Tonnen Elektro-Müll in Ungarn.
Wirtschaft
UND REGIONALER WETTBEWERB
Europäischer
Innovationspreis eine große Anerkennung
Schengenerweiterung
wird heimische Wirtschaft ankurbeln
RWE droht
immer noch Rekordstrafe
Slowakisches
Wachstum am dritten Platz
Investoren
möchten nach Senica
Milliardeninvestition
in den Süden
Staat will
weniger Indsutrieförderungen
Ungarn hält
trotz EU-Verfahren an "Lex MOL" fest
Ungarns
Wachstum schwächt sich ab
2011 könnte
ein "Massensterben" von Multis in Ungarn bringen
Zwei neue
IT-Center für 100 Mio EUR in Budapest und Debrecen
OMV läutet
Infight mit der MOL ein
bauMax
expandiert in Osteuropa
Regionalentwicklung
und -Kooperation
"European
Regional Champions Award 2007" für NÖ Umweltinitiative
"... Ready For Take-Off
...": Politische Konferenz CENTROPE 2007
10 Jahre
EUREGIO Weinviertel - Südmähren - Westslowakei
Naturnahes
Gärtnern jetzt auch in Ungarn erfolgreich
Sicherung
der ÖPUL-Unterstützung
Gesundheitskooperation
zwischen Gmünd und Ceskè Velenice
Euro –
Gemeinden sollen nicht warten
Partnerschaft
und Zusammenarbeit
Haydn Jahr
2009 - Beirat für organisatorische Fragen konstituiert
Polizei
verstärkt Zusammenarbeit an Ungarn-Grenze
Umgestaltungspläne
für Budapest
Berufserfahrungen
in Deutschland sammeln
Tourismus
und kulturelle vielfalt
Neue Tourismus-Plattform
für Niederösterreichs Gärten
Niederösterreich
setzt auf den Wirtschaftstourismus
EuroVelo 9
zwischen Bernhardsthal und Hagenbrunn wird ausgebaut
Die längste
Holzbrücke Europas
Bedeutung
des Gesundheitstourismus wächst
Bratislava
als Kandidat für die Kulturhauptstadt Europas
Informationsportal
auf Polnisch und Ungarisch
Budapester
Weihnachtsprogramm zieht 0,5 Mio. Touristen an
Impressum
Der EUREGIOforum+ Newsletter wird von mecca environmental consulting im Auftrag des EUREGIOforums erstellt.
Endredaktion: mecca environmental consulting, www.mecca-consulting.at
Redaktion Ungarn: Andras Vissi
Redaktion Slowakei: Marta Cociancig
Redaktion Tschechien: Jan Moudrý
Redaktion Österreich: Hannes Schaffer, Petra Hirschler, Andreas Dillinger
ÖPUL-Mittel und Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete
In ihrer heutigen Sitzung hat die NÖ Landesregierung die Mittel für das "Österreichische Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft" (ÖPUL 2007) und die "Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete" (AZ) bewilligt.
Quelle: OTS, 11.12.2007
Zur Förderung des Projekts "Internationalisierung Niederösterreich am Standort Bratislava" wurde der ecoplus aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms INTERREG IIIA Österreich-Slowakei ein Betrag in der Höhe von maximal 130.000 Euro genehmigt.
Aus Mitteln des
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) wurde der
Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsges.m.b.H. zur Förderung des
Projekts "Attraktivierung Marchfeldschlösser - Schloss Hof" im Rahmen
des Programms INTERREG IIIA Österreich-Slowakei ein Betrag in der Höhe von maximal
2,25 Millionen Euro bewilligt.
Quelle:OTS, 27.11.2007
NÖ ermöglicht Biomasse in der Buckligen Welt
Die NÖ Landesregierung unter Vorsitz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll fasste heute u. a. folgender Beschluss: Es wurde festgelegt, für das Projekt "Errichtung der Biomasse-Nahwärmeanlage in Kirchschlag in der Buckligen Welt" einen Investitionszuschuss des Landes in der Höhe von 158.557 Euro zu
gewähren.
Quelle: OTS, 13.11.2007
Unterstützung für Hochwasserschutz und Gestaltungsmaßnahmen
Die NÖ Landesregierung unter Vorsitz von Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann fasste heute u. a. folgende Beschlüsse:
· Der Stadtgemeinde Horn wurde für das Projekt "Umgestaltung Stadtpark Horn" eine Förderung in der Höhe von 150.000 Euro aus Mitteln der NÖ Stadterneuerung gewährt.
· Auch die Stadtgemeinde Wilhelmsburg erhält für das Projekt "Geschirrmuseum Wilhelmsburg" Stadterneuerungsmittel des Landes in der Höhe von 300.000 Euro.
· Weiters werden für den NÖ Tiergesundheitsdienst Landesmittel in der Höhe von 1,6 Millionen Euro bereitgestellt.
· Außerdem wurde der Umsetzung der Maßnahme "Triesting, Gemeinde Tattendorf, Hochwasserschutz" in der Höhe von 680.000 Euro zugestimmt und ein 39-prozentiger Landesbeitrag in der Höhe von 265.200 Euro bewilligt.
· Die Sanierung des Westtraktes im Landespflegeheim Gloggnitz mit voraussichtlichen Kosten in der Höhe von 1,2 Millionen Euro wurde grundsätzlich genehmigt.
Quelle: OTS, 30.10.2007
Landesmittel für Stadterneuerung, Bio Produkte und Hackgut
Die NÖ Landesregierung unter Vorsitz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll fasste heute u. a. folgende Beschlüsse:
Die Stadtgemeinde Retz erhält für das Projekt "Kirchenpark" im Rahmen der Stadterneuerungsaktion des Landes eine Förderung in der Höhe von 37.700 Euro. Ziel des Projekts ist die Revitalisierung und Neugestaltung des Kirchenparks im Stadtzentrum von Retz.
Der Bio Austria Niederösterreich und Wien mit Sitz in St. Pölten werden für das Projekt "Einsatz von regionalen Bio-Lebensmitteln in öffentlichen Einrichtungen in Niederösterreich" Landesmittel in der Höhe von 84.152,53 Euro, aufgeteilt auf die Jahre 2007 bis 2009, gewährt.
Das Projekt "Hackguttrocknung mit Abwärme der Bioenergie Bucklige Welt GmbH" wird mit einem einmaligen Investitionszuschuss in der Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten (maximal 110.000 Euro) unterstützt.
Ungarn und Österreich: Enge und belastbare Partnerschaft auf Augenhöhe"
"Ungarn ist ein guter Freund und Nachbar, mit dem uns eine besonders enge und solide Partnerschaft verbindet. Zwischen uns besteht ein dichtes und belastbares Netz an Verbindungslinien - wirtschaftlich, politisch, kulturell und menschlich", erklärte Außenministerin Ursula Plassnik heute anlässlich ihres offiziellen Arbeitsbesuchs in Ungarn. Plassnik traf in Budapest mit ihrer Amtskollegin Kinga Göncz, Premierminister Ferenc Gyurcsány und Staatspräsidenten László Sólyom zusammen. Am Rande der politischen Gespräche eröffnete sie gemeinsam mit Staatssekretär Karoly Manherz die Ausstellung von Friedensreich Hundertwasser im Museum der Schönen Künste.
Quelle: OTS, 11.10.2007
Staatshaushalt 2008 beschlossen
Defizit soll seit langem
wieder unter die magische Grenze von 3% sinken.
Mit einem
Abstimmungsergebnis von 100 zu 97 Stimmen nahm das tschechische Parlament
vergangene Woche den Staatshaushalt für 2008 an. Das Budgetdefizit soll demnach
auf 2,95% sinken. Entgegen der ersten Prognose von 3,4% läge es dann unter den
magischen 3% der Euro Stabilitätskriterien. Insgesamt sind Ausgaben von 1,1
Billionen CZK (rund 42 Mrd. EUR) bei Einnahmen von 1,03 Bio CZK vorgesehen.
Alle drei Parteien der
Koalition unter Führung von Mirek Topolanek stimmten der Vorlage in dritter Lesung
zu. Lediglich zwei Abweichler der Sozialdemokraten forderten eine Erhöhung des
Bildungsetats um eine knappe Milliarde und unterstützen damit eine Forderung
der Lehrergewerkschaften, die vorige Woche deshalb einen landesweiten Streik
abhielten.
Quelle: www.centropolitan.eu, 10.12.2007
Regierungskrise der slowakischen Koalition
Die slowakische Koalition hat die erste ernste
Krise überstanden, die Gefahr des Koalitionszerfalls bleibt jedoch bestehen.
Am 12.November 2007 veröffentlicht die Tageszeitung
SME eine Information über umstrittene Verkäufe von rückgegebenen Grundstücken
in der Hohen Tatra an Menschen, die angeblich dem Ex-Premierminister
Mečiar nahe stehen. Der Schätzwert der Grundstücke von 1,5 Mrd. Sk soll
beim Verkauf deutlich unterschritten worden sein, da der Grundstücksfond diese
um 13. Mio. Sk verkauft hätte. Als Konsequenz der Veröffentlichung forderte der
Premierminister Fico den Landwirtschaftsminister Jureňa (HZDS) auf, den
Geschäftsführer der besagten Behörde Briza zu suspendieren, sonst muss er
selbst mit einem Misstrauensantrag rechnen.
Am 13. November droht Mečiar mit einem
Misstrauensantrag gegen den Premier Fico, sollte Jureňa zurücktreten
müssen. Fico (Smer) besteht auf seiner Forderung und nimmt den Zerfall der
Koalition sowie Neuwahlen in Kauf.
Am 14. November landet der Fall Briza bei der
Generalprokuratur, am 15. November tritt Briza freiwillig zurück.
Am 19. November wird eine Krisensitzung der
Koalition durch das verfrühte Verlassen der Verhandlungen durch den Premier
Fico unterbrochen. Jureňa hat
weiterhin kein Vertrauen des Premierministers und akzeptiert die Forderung der
HZDS nach der Suspendierung anderer Vertreter des Grundstücksfonds nicht.
Misstrauensantrag gegen Jureňa wird
beschlossen.
Am 4. Dezember ist die Krise durch das Vertrauen
des Parlaments und die positive Abstimmung zum Staatsbudget 2008 gebannt. Fico
sieht die starke Koalition bis Ende der Regierungsperiode bestätigt,
Mečiar spricht von einem Waffenstillstand bis Ende Mai 2008. Nächste
Unstimmigkeiten in der Koalition werden bei der Abstimmung zum
Immunitätsgesetzt im Mai 2008 vermutet.
Quelle: www.hn.online.sk, 05.12.2007
Slowakei übernimmt den Vorsitz im Europarat
Der Außenminister der Slowakei Jan Kubiš übernahm
am 12. November 2007 den Vorsitz im Europarat und präsentierte das Programm der
Slowakei bis Mai 2008. Der vorsitzende Staat gibt neue Impulse durch seine
Prioritätensetzung, die mithilfe anderer Mitgliedsstaaten umgesetzt werden
sollen.
Die Slowakei konzentriert sich auf die Förderung
von Transparenz und Effektivität des Europarates, eine Verbesserung der
Zusammenarbeit und des Dialoges mit UNO, EU und anderen internationalen Organisationen.
Die Slowakei möchte während seines Vorsitzes
Menschenrechte, Prinzipien des Rechtsstaates und der Demokratie fördern.
Während des Vorsitzes werden in der Slowakei
einige Veranstaltungen stattfinden, u.a. die Sitzung des Ausschusses und das Büro
der Parlamentssitzung des Rates oder die europäische Konferenz zur Bildung von
Roma-Kindern.
Quelle: www.aktuality.sk, 12.11.2007
Gyurcsány in Bedrängnis
In Ungarn kann der
Nationalfeiertag zum Gedenken an die Revolution 1956 ohne Gewalt offenbar nicht
mehr begangen werden. In der Nacht auf 23. Oktober kam es in der Innenstadt von
Budapest einmal mehr zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen rechtsradikalen
Gruppen und der Polizei. Dabei wurden insgesamt 19 Personen verletzt, darunter
14 Polizisten.
Am 22. Oktober hatten sich
radikale Gruppierungen in der Budapester Innenstadt versammelt, um ihrem Unmut
gegen die linksliberale Regierung von Premier Ferenc Gyurcsány Luft zu machen.
Die Radikalen skandierten dabei Sprechchöre, wie „Gyurcsány, hau endlich ab!“
und andere Slogans. Am Abend zogen schließlich einige hundert radikale
Demonstranten in Richtung Staatsoper los, um die dortigen staatlichen
Festlichkeiten zum Nationalfeiertag zu sabotieren.
Im Oktober 2006 war die
Empörung über die so genannte „Lügen-Rede“ des sozialistischen Regierungschefs
Ferenc Gyurcsány, in der er intern zugegeben hatte, der Bevölkerung im
Wahlkampf die Wahrheit über die Situation des Landes nicht die Wahrheit gesagt
zu haben, Vorwand für die Krawalle. Denn seit dieser umstrittenen Rede fordert
die ungarische Rechte den Rücktritt Gyurcsánys, den sie als „Lügner“
bezeichnet. Ähnlich denkt offenbar auch die ungarische Bevölkerung: Die
Popularitätswerte des Ministerpräsidenten und seiner Partei, der regierenden
Sozialisten (MSZP), befinden sich seit dem Vorjahr konstant im Keller.
Bei den diesjährigen
Krawallen wurden 20 Personen festgenommen.
Quelle: Die Presse, 24.10.2007
Das Finanzamt in Ungarn ermittelt gegen Oppositionspolitiker
Als ein von der Regierung
eingeleitetes politisches Manöver bezeichnete der Fidesz die Untersuchungen des
Finanzamtes gegen führende Oppositionspolitiker. Parteichef Viktor Orbán und
Parteidirektor Gábor Kubatov müssen detailliert Rechenschaft über ihre
Einkünfte und Ausgaben in den vergangenen fünf Jahren ablegen.
Das Steueramt wies die
Vorwürfe mit dem Hinweis zurück, dass ähnliche Routineuntersuchungen regelmäßig
auch gegen andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens liefen. Die
Sozialisten wiesen darauf hin, dass gleichzeitig auch zwei ihrer Abgeordneten
Ziel ähnlicher Untersuchungen waren. Auch seien alle Regierungsmitglieder
hinsichtlich ihrer Vermögensverhältnisse überprüft worden.
Viktor Orbán und generell
die Fidesz-Politiker waren – wie auch ihre Kollegen in anderen Parteien – nach
Abschluss ihrer Hochschulstudien direkt in die Politik eingestiegen und hatten
nie andere Arbeitsplätze. So taucht immer wieder die Frage auf, wie sie in
relativ kurzer Zeit verhältnismäßig vermögend werden konnten. Leicht ist diese
Frage bei manchen Sozialisten zu beantworten, die sich – wie Premier Ferenc
Gyurcsány und mehrere Mitglieder seiner Regierung – nach der Wende bei der
„spontanen Privatisierung“ bereicherten.
Quelle: Pester Lloyd, 27.10.2007
Massenstreiks in Ungarn: Züge standen still
Die Proteste gegen die
Reformpolitik der linksliberalen Regierung von Premier Ferenc Gyurcsány nehmen
zu. Am 21. November versammelten sich tausende Demonstranten vor dem
ungarischen Parlament, um ihrem Unmut gegen Reformen im Gesundheits- und
Pensionssystem Luft zu machen. Der Demonstration, die vom ungarischen Liga-Bund
der unabhängigen Gewerkschaften organisiert wurde, schlossen sich auch die
oppositionellen Jungdemokraten (Fidesz) von Ex-Premier Viktor Orbán an. Zudem
wurden im ganzen Land Straßensperren errichtet. Gyurcsány zeigte sich jedoch
unnachgiebig. Er betonte, dass kein Weg an einer Umgestaltung des Gesundheits-
und Pensionssystems vorbei führe.
Der Protestaktion vor dem
Parlament war am 21. November ein sechsstündiger Streik der Eisenbahner
vorangegangen. Der Ausstand hatte fast den gesamten Zugverkehr in Ungarn lahm
gelegt. Auch fünf Züge von und nach Österreich fielen aus. Grund für den Streik
war die von der Regierung angekündigte Stilllegung von 38 Bahnnebenstrecken.
Wegen des Drucks der Eisenbahner hatte das Verkehrsministerium bereits am 20.
November einen Rückzieher gemacht und beschlossen, 26 der 38 umstrittenen
Bahnstrecken staatlich aufrechtzuerhalten. Bei den restlichen zwölf will man
mit der Entscheidung noch bis Februar 2008 warten. Bis dahin soll parallel zum
Schienen- auch der Busverkehr erprobt werden.
Am 21. November streikten
auch tausende ungarische Lehrer gegen die geplanten Reformen im Bildungswesen.
Wegen des Ausstands gab es in mehr als hundert ungarischen Schulen keinen oder
nur einen begrenzten Unterricht.
Quelle: Die Presse, 22.11.2007
Kóka hat Ministeramt niedergelegt
Der Vorsitzende des
liberalen Bundes Freier Demokraten (SZDSZ), János Kóka, hat das Amt des
Wirtschaftsministers in Ungarns sozialistischliberaler Regierung niedergelegt.
Sein Nachfolger Csaba Kákosy, bisher Kabinettschef seines Ministeriums, wurde
heute im Budapester Parlament vereidigt.
Kurz zuvor war Kóka zum
Fraktionschef des SZDSZ gewählt worden, wobei er den bisherigen
Funktionsinhaber Mátyás Eörsi ablöste.
Die Liberalen sind der
kleine Partner in dem von den Sozialisten (MSZP) geführten Regierungsbündnis.
Kóka, der 2004
Wirtschaftsminister wurde und seit März dieses Jahres an der Spitze der
liberalen Partei steht, hatte bereits im Juli angekündigt, das Ministeramt bis
zum Jahresende niederlegen zu wollen.
Er wolle sich ganz auf
seine neue Aufgabe als Parteivorsitzender konzentrieren, hatte er damals
erklärt.
Quelle: volksgruppen.orf.at, 02.12.2007
Ungarisch-österreichische Regierungssitzung in Budapest
Ungarns Ministerpräsident
Ferenc Gyurcsány sprach am 29. November von einem "ausgesprochen intimen
Verhältnis" zwischen den beiden Ländern. Anlass war die zweite gemeinsame
ungarisch-österreichische Regierungssitzung im ungarischen Parlament in
Budapest. Auch Österreichs Bundeskanzler Alfred Gusenbauer schlug
freundschaftliche Töne an. Trotz der traditionell gut nachbarschaftlichen
Beziehungen gab es zwischen den beiden Ländern in den vergangenen Monaten
Irritationen. Vor allem die geplante Übernahme des ungarischen
Mineralölkonzerns MOL durch die österreichische OMV sorgte für Erregung in
Ungarn.
Bei der gemeinsamen
Regierungssitzung in Budapest sagte Premier Gyurcsány zur "Causa
MOL", zwischen der OMV und MOL sei schlechthin eine Pattsituation
entstanden. Gyurcsány betonte, dass die verfahrene Situation nicht von den
Regierungen der beiden Länder hervorgerufen worden sei. Bundeskanzler Alfred
Gusenbauer schlug in dieselbe Kerbe. Er sagte, die Staaten dürften sich in die
Angelegenheiten zweier Konzerne nicht einmischen. Zugleich unterstrich
Gusenbauer aber auch die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit in
Energiefragen.
Ein spannungsgeladenes
Thema bei der gemeinsamen Regierungssitzung war auch der geplante Bau einer
Müllverbrennungsanlage in Heiligenkreuz direkt an der ungarischen Grenze. Die
Müllverbrennungsanlage wird von den ungarischen Bewohnern der betroffenen
Grenzregion heftig abgelehnt. Aus diesem Grund bat die Regierung Gyurcsány die
österreichische Seite darum, für den Bau der Anlage einen geeigneteren Standort
zu finden. Bei der Sitzung wurden sieben bilaterale Abkommen unterzeichnet.
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007
Polizei zahlt Schadensersatz für illegale Festnahmen
Die Budapester Polizei wird
32 Personen insgesamt mehr als 19 Mio. Ft Schadensersatz zahlen, weil sie diese
während einer regierungsfeindlichen Demonstration der NGO Gewissen 88 im
Gesztenyés im zwölften Bezirk am 1. Dezember 2003 rechtswidrig festgenommen
hatte. Der frühere Budapester Polizeichef Péter Gergényi hatte die Schadensersatzklagen
von 32 Beteiligten abgewiesen, sein Nachfolger Gábor Tóth stimmte den Klagen
nun doch zu.
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007
Erweiterung der Schengen-Zone endgültig besiegelt
Die größte Erweiterung der
Schengen-Zone in der Geschichte der Europäischen Union ist am 6. Dezember
formell von den EU-Innenministern absegnet worden. Damit können die
Grenzkontrollen zu Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen,
Slowenien, Malta und die Slowakei endgültig am 21. Dezember - drei Tage vor dem
Heiligen Abend - fallen. Das grüne Licht zur Schengenerweiterung hatten die
Innenminister bereits Anfang November gegeben. Der endgültige Beschluss musste
aber auf Dezember verschoben werden, da das Europaparlament seine positive
Stellungnahme erst Mitte November abgab.
Insgesamt kommen somit rund
80 Millionen Menschen zum Schengen-Raum hinzu, der dann über 400 Mio. Einwohner
vom (Nicht-EU-Mitglied) Norwegen bis Griechenland und von Portugal bis nach
Polen umfassen wird. Im November nächsten Jahres wollen auch die Schweiz und
Liechtenstein dem Schengen-Abkommen beitreten. Die Grenzkontrollen an den
Flughäfen werden wegen der zeitlich fix festgelegten Überprüfungstermine erst
am 30. März aufgehoben.
Zypern, Bulgarien und
Rumänien bleiben vorerst außerhalb des gemeinsamen grenzfreien Raumes. Auch
Großbritannien und Irland sind dem Schengen-Abkommen bisher nicht beigetreten.
In Österreich werden auch
nach der Schengenerweiterung rund 1.500 Soldaten Assistenzeinsatz im grenznahen
Raum leisten. Nach den Schengen-Regeln dürfen sie aber nicht für
sicherheitspolizeiliche Aufgaben und Grenzkontrollen herangezogen werden.
Gefeiert soll die bisher größte Schengenerweiterung in einer zweitägigen
Zeremonie am 21./22. Dezember werden.
Quelle: diepresse.com, 06.12.2007
Ungarisch und Slowakisch in der Praxis
Der Regionale Entwicklungsverband Industrieviertel und das Land Niederösterreich starteten 2005 mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur das grenzüberschreitende Projekt "Ungarisch und Slowakisch in der Praxis". (USP). Dabei erhalten Jugendliche die Möglichkeit, ihre im Rahmen der NÖ Sprachenoffensive erlernten Ungarisch-Kenntnisse in Ungarn anzuwenden.
Quelle: OTS, 30.10.2007
LAGERA: Gemeinsame Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes
Am Montag, 22. Oktober, findet ab 13 Uhr im Wasserschloss Kottingbrunn die Abschlusskonferenz des INTERREG IIIA-Projektes "LAGERA - Labor für die gemeinsame Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes" statt, an der auch Landesrätin Dr. Petra Bohuslav teilnehmen wird. Das im April 2005 gestartete Projekt dient der Vorbereitung des gemeinsamen, österreichisch-ungarischen Arbeitsmarktes auf die Zeit nach den Übergangsfristen.
Die wichtigsten Initiativen dieses Projektes, die an diesem Tag vorgestellt werden, sind eine bilateral mit SozialpartnerInnen und WissenschafterInnen besetzte "Steuerungsgruppe", die gemeinsam und über Einzelinteressen hinweg nötige Maßnahmen formulierte und den Projektverlauf begleitete sowie die Schaffung von Rechtssicherheit zum Thema Arbeiten im Nachbarland. Zudem wurde durch ein frei zugängliches Internet-Portal ein erster Schritt zum grenzüberschreitenden Vergleich von beruflicher Qualifikation und Ausbildung gesetzt bzw. eine gemeinsame Mitarbeiter-Weiterqualifizierung in den Betrieben zur Sicherung der Arbeitsplätze beiderseits der Grenzen vorbereitet. Mittels eines "Stimmungsbarometers" wurden Wissensstand, Erfahrungen und Einschätzungen heimischer Betriebe zum gemeinsamen Arbeits- und Beschäftigungsraum erhoben und erstmals exemplarisch qualitative Erfahrungen aus dem Arbeiten im Nachbarland bzw. dem Einsatz von Arbeitskräften aus dem Nachbarland evaluiert.
Quelle: OTS, 19.10.2007
Tschechien: Arbeitslosigkeit auf 9-Jahres-Tief
In Prag herrscht
Vollbeschäftigung – in Nordböhmen hingegen große Not.
Mit einer Quote von nur
5.6% im November sank die Arbeitslosigkeit in der Tschechischen Republik auf
ein 9-Jahres-Tief, teilt das Arbeits- und Sozialministerium in Prag mit. Die
Arbeitslosenrate sank im Monatsvergleich um 0,2%-Punkte auf 341.438
Arbeitssuchende, 7.400 weniger als einen Monat zuvor. Die Region um die Stadt
Most in Nordböhmen hat mit 15,1% die höchste Arbeitslosenquote, die Hauptstadt
Prag mit lediglich 1,6% faktisch Vollbeschäftigung.
In zahlreichen Branchen
fehlen immer mehr qualifizierte Arbeiter, vor allem Facharbeiter in den
Bereichen des Automobil- und Maschinenbaus, Schlosser, Dreher, IT-Experten und
Elektronikberufe sind massivst nachgefragt. Experten erwarten für 2008 eine
weitere leichte Senkung der Arbeitslosenrate und einen deutlichen Anstieg der
Löhne aufgrund des Arbeitskräftemangels.
Quelle: www.centropolitan.eu, 11.12.2007
Technische Facharbeiter, Krankenschwestern und Hochschulabsolventen sollen aus Nicht-EU-Ländern geholt werden.
"So schnell wie möglich" will Tschechien "Green Cards" einführen, die den Zugang von Nicht-EU-Bürgern zum tschechischen Arbeitsmarkt erleichtern sollen, teilte das Arbeitsministerium heute auf einer Pressekonferenz mit. Bereits ab 2008 sollen die Regelungen wirksam werden.
Laut Arbeitsminister Necas
fehlen vor allem Hochschulabsolventen, Tschechien habe nur eine Akademikerquote
von ca. 18%, 25% sind der EU-Schnitt. Aber auch technische Berufe und
Krankenschwestern werden gebraucht. Zurzeit arbeiteten bereits 220.000
Ausländer legal in Tschechien, davon 75.000 aus nicht EU-Staaten.
Quelle: www.centropolitan.eu, 23.10.2007
Die Allianz der
Romaorganisationen in Banská Bystrica vereint fünf NGO's. Die beteiligten
Roma-Organisationen erwarten sich von diesem Zusammenschluss einen einfacheren
Zugang zu den EU-Förderungen. Andererseits sollte die Allianz als starker
Partner für Verhandlungen mit Institutionen dienen, sagte der Präsident Ivan
Mako. Mit der Gründung einer solchen Allianz soll auch die Periode beendet
werden, in der sich Institutionen über einen Mangel an Roma-Partnern beklagten.
Über genaue Mitgliedszahlen gibt es bis heute noch keine Auskünfte. Die Allianz
vereint „Hoffnung für Kinder; Lavuta; Kreisassotiation der Romainitiativen;
Kulturverein der slowakischen Roma und Verein junger Roma“. Die meisten
Organisationen weisen bereits eine mehrjährige Tätigkeit auf.
Nach Angaben der Amnesty
International leidet ein Teil der 320.000 Roma unter Diskriminierung beim
Zugang zu Wohnen, Bildung, zum Arbeitsmarkt oder zur Gesundheitsfürsorge.
Gerade diesen Leuten könnte die neue Allianz dabei behilflich sein, sich in die
Gesellschaft zu integrieren.
Die Allianz steht auch für
weitere Organisationen offen, wenn diese einen positiven Beitrag leisten
können.
Quelle: http://spravy.pravda.sk, 29.11.2007
Erste Fördergelder für Renovierungen der Schulen
Erste Fördergelder aus dem Paket 2007 bis 2013
werden für Renovierungen von Schulen und Kindergärten in den Regionen der
Slowakei eingesetzt. Die ersten Ausschreibungen sollten bereits Mitte Dezember
erfolgen, wobei die Fördermittel tatsächlich erst im kommenden Jahr zum Einsatz
kommen. Das Programm wird durch das Bauministerium verwaltet. In der Praxis
sollten Fördermittel vor allem für Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen in
den Bezirksstädten genutzt werden, die dringend eine Dachsanierung oder neue
Fenster benötigen, bzw. in welchen die Aufteilung der Innenräume nachteilig
ist. Insgesamt sind 410 Mio. EUR vorgesehen.
Interessenten wissen jedoch noch immer nicht, wie
die Projekte ausgearbeitet werden sollen, da die zuständigen Mitarbeiter des
Ministeriums erst jetzt die Anleitungen zusammenstellen. Bereits im vergangenen
Projektzeitraum war das Interesse an Förderungen für Schulen enorm, viele
Projekte sind nach dem Ausschöpfen der Mittel nicht gefördert worden. Jetzt
bietet sich die Möglichkeit, die Projekte zu entstauben und einzureichen. Das
Programm könnte etwa 640 Schulen und etwa 860 neue Dienstleistungen und
Einrichtungen in Schulen fördern.
Quelle: www.pravda.sk. 28.11.2007
„Für eine gerechtere und brüderlichere
Gesellschaft“ lautete das Motto einer Konferenz, deren Ort und Teilnehmerkreis
ziemlich ungewöhnlich waren: Im Prunkraum des Budapester Priesterseminars
trafen sich Vertreter des Ungarischen Sozialforums mit Gelehrten der
katholischen Kirche und vom bürgerlich-konservativen Batthyány-Kreis.
„In der westlichen Gesellschaft ist es kein
Verbrechen zu glauben, dass Zusammenarbeit möglich ist, auch wenn man
unterschiedlicher Meinung ist und verschiedene Konzepte verfolgt.“ Diese für
den Ausländer eigenartige, für Ungarn aber überaus nachvollziehbare Bemerkung
stammte vom Mitorganisator und Leiter des Budapester Büros der Adenauerstiftung
Hans Kaiser. Es gelte, den Dialog zu finden, man müsse zusammenkommen, um vor
allem der enttäuschten, ohne das nötige Selbstvertrauen aufwachsenden jungen Generation
Mut zu geben, so Kaiser mit dem neuerlichen Versuch, die zwei großen,
miteinander verfeindeten Lager des Landes zusammenzubringen. Ein lobenswerter
Versuch, wenn auch nicht ganz sicher ist, ob diesmal die nötigen, bzw.
richtigen Partner gefunden wurden.
Das Sozialforum steht weit links von den
regierenden Sozialisten und verfügt über keine nennenswerte Basis in der
Gesellschaft. Demgegenüber ist der Batthyány-Kreis eine renommierte Vereinigung
von Intellektuellen aus Academia.
Immerhin war es aber gut, dass beide Seiten uni
sono bestätigten, wie nahe sich eigentlich die christliche Soziallehre und die
sozialen Auffassungen der Linken stünden und wie notwendig es wäre, in der
tristen Lage der Gesellschaft mit geeinten Kräften nach einem Ausweg zu suchen.
Quelle: Pester Lloyd, 16.09.2007
315 Mio EUR gegen Kinderarmut in Ungarn
Im nationalen Entwicklungsplan sind 315 Mio EUR
für die Bekämpfung der Kinderarmut für die kommenden sieben Jahre vorgesehen,
meldete das Amt des Ministerpräsidenten.
Péter Kiss, Leiter des Amtes des
Ministerpräsidenten, betonte die Notwendigkeit eines umfassenden
Hilfsprogramms, da rund 500.000 Kinder (20%) in "sehr armen
Verhältnissen" leben. Zudem haben sich die Lebensbedingungen der Kinder in
den letzten Jahren noch verschlechtert. Neben den traurigen Lebensumständen,
schlechter Ernährung, mangelnde soziale Kontakte, sei die Zukunft dieser Kinder
bedroht, da sie auch schlechtere Bildungschancen hätten als Altersgenossen aus
wohlhabenderen Familien. Mit Beginn des nächsten Jahres sollen in einer ersten
Initiative rund 20 Mio EUR in die ärmsten Regionen des Landes investiert
werden, um wenigstens minimal Lebensstandards zu sichern.
Ein besonderes Programm soll ab 2009 für neue Jobs
für die Eltern der ärmsten Kinder sorgen, dafür stünden rund 60 Mio EUR bereit.
2,4 Mio EUR stehen ab 2008 für eine kostenlose Essensversorgung in Grundschulen
bereit. Familien unter dem Existenzminimum mit mehr als 3 Kindern erhalten
zudem eine monatliche Unterstützung von umgerechnet 63 EUR / Kind.
Quelle: Pester Lloyd, 16.11.2007
Arbeitsmarkt: Facharbeiter gesucht – Werk in Ungarn gefunden
Der Facharbeitermangel in Österreich vertreibt
einmal mehr ein Unternehmen. Es ist immer das gleiche Muster: Ein neues
Unternehmen braucht Personal, flüchtet nach einem Jahr erfolgloser Suche ins
Ausland – und findet dort ein Umfeld, von dem es hier nur träumen konnte.
Die Firma Reter Reflexionstechnik wurde zu
Jahresbeginn in Wien gegründet. Fast alles war da: Ein gutes Produkt
(medizinische Spezialgeräte), ein fester Kundenstock, erfahrene Manager. Nur
Personal fehlte noch: zehn Schlosser, Schweißer und Kleinmaschinenbauer.
Geschäftsführer Aurel Szirmay erinnert sich: „Wir hatten genug Bewerber, nur
leider die Falschen. Ich hätte an die 500 Lagerarbeiter, Akademiker und
Papierwälzer anstellen können." Brauchbare Facharbeiter meldeten sich nur
aus Ostländern. Statt diese weit pendeln zu lassen, zogen die Reter-Gründer dem
Arbeitsangebot entgegen. Mit dem Bürgermeister von Csorna, einer Kleinstadt im
Nordwesten Ungarns, wurden sie rasch handelseins. Er vermietete nicht nur eine
ehemalige Textilfabrik, sondern organisierte auch gleich die Stellenanzeigen
und die Pressearbeit.
Um das Lohnniveau sei es bei all dem nicht
gegangen, betont Szirmay: „Gute Leute muss man in Ungarn weit über dem
Kollektivvertrag bezahlen. Wir sparen 15 Prozent. Bei einem Materialanteil von
77 Prozent spielt das nur eine marginale Rolle.“
Quelle: Die Presse, 21.11.2007
Erzählerin Magda Szabo gestorben
Ungarn hat am 20. November um die gestorbene
Schriftstellerin Magda Szabo getrauert. Szabo war am 19. November im Alter von
90 Jahren in ihrem Haus in Kerepes bei Budapest beim Lesen eines Buches
"friedlich eingeschlafen", berichtete die ungarische
Nachrichtenagentur MTI.
Weltruhm erzielte Szabo unter anderem mit ihrem
Roman "Die Tür". Erfolgreich war sie auch mit dem Roman "Für
Elise". Ihre Karriere begann sie als Lyrikerin mit der Sammlung
"Lamm" (1947). Während der Zeit des Stalinismus war sie jahrelang mit
einem Veröffentlichungsverbot belegt.
Am 5. Oktober 1917 wurde Szabo in Debrecen
geboren. Sie studierte klassische Philologie und Literatur. In den Kriegsjahren
1940 bis 1945 arbeitete sie als Lehrerin in einer Mädchenschule. Danach
wechselte sie ins Ministerium für Religions- und Unterrichtsfragen. Ihre
Laufbahn als Lyrikerin wurde jedoch 1949 von der damaligen ungarischen
Regierung mit der Entlassung aus dem Staatsdienst und einem Publikationsverbot
bis 1959 unterbrochen.
Da auch ihr Mann, der Autor und Übersetzer Tibor
Szobotka, vom Regime geächtet wurde, arbeitete Szabo erneut jahrelang an einer
Privatschule als Lehrerin. Danach widmete sie sich als freischaffende
Schriftstellerin ganz dem Schreiben großer Romane. Zu ihrem Werk gehörten
jedoch auch Schauspiele und Essays.
Die national und international vielfach
preisgekrönte Autorin, deren Werk in 42 Sprachen übersetzt wurde, feierte
besonders viele Erfolge in der literarischen Szene Frankreichs. Die
französische Übersetzung ihres Romans "Die Tür" brachte ihr 2003 den
international angesehenen "Femina-Preis" für ausländische Literatur
ein. 1993 wurde sie zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften
ernannt.
Quelle: derstandard.at, 29.11.2007
Workshop zur Entbürokratisierung der EU-Regionalförderungen
Die für Regionalpolitik zuständige Staatssekretärin Heidrun Silhavy eröffnete ein Seminar zum Thema "Finanzkontrolle in den EU-Regionalprogrammen". Eingeladen waren rund 20 ExpertInnen vom Europäischen Parlament, Europäischen Rechnungshof, der Kommission und Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die besondere Expertisen in diesem Bereich haben - wie z.B. Österreich, Frankreich und Großbritannien. Der Workshop wurde gemeinsam mit dem EP-Abgeordneten Herbert Bösch in seiner Funktion als Vorsitzender des EP-Haushaltsauschusses organisiert.
Quelle: OTS, 05.12.2007
LEADER-Förderprogramm bringt NÖ rund 90 Millionen Euro
18 niederösterreichische Regionen werden bis zum Jahr 2013 am neuen LEADER-Förderprogramm von Europäischer Union, Bund und Land teilnehmen und so in den Genuss beträchtlicher Geldmittel kommen, die für Projekte zur Weiterentwicklung des Ländlichen Raumes Verwendung finden. Insgesamt stehen in der jetzt anlaufenden LEADER-Programmperiode für Niederösterreich fast 90 Millionen Euro bereit.
"Alle 18 Regionen aus Niederösterreich, die sich als lokale Aktionsgruppen um die Teilnahme am LEADER-Programm 2007 bis 2013 beworben haben, wurden vom bundesweiten Auswahlgremium positiv beurteilt. Das bedeutet, dass landesweit 497 Gemeinden mit einer Gesamtfläche von 16.600 Quadratkilometern und rund 1,14 Millionen Einwohnern Projekte entwickeln und dafür Förderungen abrufen können", sagen dazu Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrat Dipl.-Ing. Josef Plank. Wichtig sei dabei die zentrale Rolle der Gemeinden sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung der Vorhaben, die bis 2015 laufen können.
Quelle: OTS, 21.11.2007
Unterstützung von Natur- und Artenschutzprojekten
Das Finanzierungsinstrument LIFE wird in den EU-Mitgliedsstaaten auch von 2007 bis 2013 für Natur- und Artenschutzprojekte große Beträge zur Verfügung stellen.
Einige Projekte der Pflegemaßnahmen wie die Entfernung von Gehölzen, die Mahd und die Beweidung planvoll eingesetzt werden: In der Wachau wurden Altarme wieder an die Donau angebunden, auf Trockenrasen die Büsche entfernt und Naturwaldzellen geschaffen. Am Bisamberg wird jetzt begonnen, für gefährdete Arten das Mosaik aus Eichenwäldern, Wiesen und Weingärten zu verbessern. Die Maßnahmen zum Schutz der Großtrappe, einem der größten flugfähigen Vögel, im Weinviertel sind mit Ungarn und der Slowakei abgestimmt. Auch das Projekt "Pannonische Steppen- und Trockenrasen" ist grenzüberschreitend. In den Hainburger Bergen geben zwei beschilderte Naturpfade Einblicke in die Erd- und Nutzungsgeschichte und in die Artenvielfalt dieses Gebietes. Ab April 2008 wird in der "Kulturfabrik Hainburg" eine Ausstellung den Steppen- und Trockenrasen gewidmet sein.
Quelle: OTS, 20.09.2007
Milliarden für moderne Arbeitsplätze
Tschechien wird aus dem
Sozialfonds der EU bis 2013 fast 3,8 Mrd. EUR für die Schaffung neuer und
qualifizierter Arbeitsplätze erhalten.
Die Europäische Kommission
hat drei nationale Programme genehmigt, die es ermöglichen sollen, die
Ausbildungsprogramme in Tschechien besser auf die Anforderungen des
Arbeitsmarktes zuzuschneiden. Der europäische Sozial-Fonds stellt für alle 27
Mitglieder für die Jahre 2007 bis 2013 etwa 75 Milliarden Euro zur Verfügung.
Das sind mehr als zehn Prozent des EU-Gesamtbudgets. Noch vor Jahresende erhält
Tschechien 75 Millionen Euro Vorschusszahlung, um die ersten Projekte starten
zu können, meldet die Prager Zeitung.
Quelle: www.centropolitan.eu, 29.10.2007
EU-Fonds werden am besten durch Landwirte genutzt
Bis zum 22. November 2007 hat die Slowakei mehr
als die Hälfte der Mittel aus Strukturfonds und aus dem Staatsbudget für den
Zeitraum 2004-2006 genutzt. Aus der Gesamtsumme von etwa 63 Mrd. Sk wurden
bereits 33 Mrd. verwendet.
Die Summe aller vertraglich vergebener Förderungen
stellt 94 % der Gesamtsumme dar. Die Nutzung der vertraglich gebundenen Mittel
kann bis Ende nächsten Jahres genutzt werden.
Das höchste Maß der Nutzung besteht weiterhin im
Rahmen des Programmes Landwirtschaft und Entwicklung des ländlichen Raumes mit
etwa 63 %. Programme Grundinfrastruktur und Industrie und Dienstleistungen
nutzten 54% bzw. 53 % der verfügbaren Mittel.
Die restlichen Mittel sind für Programme zur
Zusammenarbeit mit Österreich, Polen und Tschechien, sowie für Programme aus
dem Raum Bratislava, für das Nachbarschaftsprogramm mit Ungarn und der Ukraine
sowie für das Programm Equal verplant.
Im Zeitraum 2007 bis 2013 sollte die Slowakei etwa
400 Mrd. Sk für elf Programme erhalten. Zu den Top-Prioritäten zählen
Infrastruktur, Humanressourcen und Bildung.
Quelle: www.tvojepeniaze.sk, 28.11.2007
Von der EU bis zu 60 Mrd. Sk für den Umweltschutz
Die Slowakei kann bis 2013 von der EU fast 60 Mrd.
Sk für den Umweltschutz erhalten. Die Fördermittel sollen vor allem zum
Wasserschutz, Hochwasserschutz, Luftschutz und zur Minderung der ungünstigen
Klimaeinflüsse eingesetzt werden. Für den Wasserschutz sind etwa 900 Mio. Sk
und für den Hochwasserschutz 120 Mio. Sk vorgesehen.
Die Förderungen können durch Projekte beantragt
werden. Das Umweltministerium wird Ende 2007 und Anfang 2008 die ersten
Förderungen ausschreiben. Projekte können z.B. durch Selbstverwaltungen,
Staatsverwaltung, regionale Wassergesellschaften oder Unternehmen aus dem
Bereich Luftschutz und Abfallwirtschaft eingereicht werden.
Projekte werden nicht ausschließlich von der EU
gefördert. Daher sind Eigenmittel notwendig – Gemeinden und öffentliche
Verwaltung müssen 5% der Projektsumme aufbringen, Unternehmen entsprechend
mehr.
Nähere Informationen unter www.opzp.sk
Quelle: www.aktuality.sk, 16.11.2007
Brussel bewilligt Plan zur Entwicklung ländlicher Räume
Letze Woche, wurden neun Programme zur ländlichen
Entwicklung für die Jahre 2007 bis 2013 bewilligt, darunter auch das
slowakische Programm. Das Programm muss noch von der Europäischen Kommission
bewilligt werden.
Die Slowakei erhält durch diese Schiene etwa 1,97
Mrd. EUR, was zusammen mit der Eigenfinanzierung insgesamt 2,56 Mrd. EUR
darstellt. Die Politik der Entwicklung des ländlichen Raumes in den Jahren 2007
bis 2013 fokussiert auf drei Bereiche: Steigerung der Konkurrenzfähigkeit der
Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und ländlicher Raum, Steigerung der
Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen
Wirtschaft. Die thematische Achse „Leader“ geht von den Erfahrungen mit den
Initiativen Leader+ aus und stellt Möglichkeiten für lokale Zugangsweisen zur
Entwicklung des ländlichen Raumes durch sogenannte Bottom-up-Maßnahmen dar.
Die neue Förderperiode ermöglicht die
Neuorientierung der Förderung in Richtung Wachstum, Arbeitsplatzsicherung und
Nachhaltigkeit.
Das slowakische Programm soll vor allem zur
Konkurrenzfähigkeit der Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und der
Forstwirtschaft beitragen. Durch die Einführung land- und forstwirtschaftlicher
Systeme kann die Umwelt- und Lebensqualität im ländlichen Raum gesteigert
werden. Vor allem sollte die Effektivität und Qualität der Produktion
gesteigert werden, wobei Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung und
ökologischer Landwirtschaft im ländlichen Raum eingehalten werden.
Projektziele:
·
Entwicklung
von Wirtschaftsaktivitäten, die für den ländlichen Raum geeignet sind Umweltschutz
und Schutz des Kulturerbes
·
Steigerung
der Lebensqualität der ländlichen Bevölkerung
Quelle: http://hn.online.sk, 16. und 28.11.2007
Angestellte der Hauptstadt werden geschult
Etwa 100 Angestellte des Bratislavaer Magistrats,
der Stadtorganisationen und einzelner Stadteile nehmen Teil an einer
Fachschulung in Senec. Die Schulung soll die Projektierung und einschließende
Nutzung der EU-Förderungen vermitteln.
Während der zweitägigen Schulung werden Seminare,
Workshops und Trainings unter der Führung kompetenter Mitarbeiter der Abteilung
für Außenangelegenheiten des Magistrats sowie des Fachpersonals aus zuständigen
Institutionen – wie z.B. Ministerien – angeboten. Die Hauptstadt möchte in der
kommenden Förderperiode das Maximum an möglichen Fördermitteln nutzen. Das ist
nur möglich, wenn die eigenen Angestellten kompetent geschult werden. Außerdem
wird sich die Stadt dafür einsetzen, in der Budgetplanung der kommenden Jahre
ausreichende Eigenmittel zur Ko-Finanzierung zur Verfügung zu stellen.
Bereits gefördert werden konnten z.B. Projekte im
Fremdenverkehr, Kennzeichnung ausgewählter öffentlicher Verkehrsmittel oder zur
Rekonstruktion des römischen Lagers Gerulata in Rusovce.
Quelle: www.aktuality.sk, 05.11.2007
Erste Ausschreibungen im Rahmen des KEOP herausgekommen
Im Fachbereich des ungarischen Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwirtschaft KvVM sind am 17.09.2007 die ersten Ausschreibungen zu einigen prioritären Aufgaben im Rahmen des operationellen Programms KEOP erschienen.
KEOP ist eines der 7 Flächen übergreifenden Programme im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplanes II. (ungarische Abkürzung: UMFT).
Für den Zeitraum 2007-2013 sind hierfür insgesamt rund 4,5 Mrd. EUR (EU- und ungarische Mittel) vorgesehen – das macht 15,4% der Gesamtmittel aus.
Im Programm KEOP sind im Wesentlichen 6 Prioritäten genannt („gesunde u. saubere Gemeinden”, Wasserbehandlung, Naturwerte, erneuerbare Energien, Energieeffizienz, nachhaltiges Produktions- u. Konsumverhalten).
Über die aktuellen Ausschreibungen - allgemein:
· Einreichung ab 24.10.2007 / 24.11.2007
· Bearbeitung meistens im 2-Runden-Verfahren
· Ausmaß der Förderung: 10-50% (je nach Region)
· Bei der Beurteilung wird berücksichtigt, in welche Zone der Investitionsort eingestuft ist. Die Zusammenstellung der ungarischen Gemeinden und Siedlungen (TeKTT – „Liste der aus dem Gesichtspunkt der territorialen Entwicklung bevorzugten Regionen und Gemeinden”) ist (auch) von der Homepage der Nationalen Entwicklungsagentur NFU herunterzuladen: http://www.nfu.hu/content/590
Quelle: portal.wko.at, 20.09.2007
77 Verkehrsprojekte mit einem Gesamtwert von über 5 Mrd EUR sollen noch bis Anfang 2008 in Angriff genommen werden.
Die Projekte haben einen Gesamtwert von rund 1,256 Billionen HUF (rund 5 Mrd EUR). Eines der wichtigsten Großprojekte wird die U-Bahn-Linie 4 in Budapest sein. Die EU finanziert stattliche 85% davon, sodass vonseiten des ungarischen Budgets „nur“ 173 Mrd. Ft beigetragen werden müssen. Allein in die südliche Tiefebene fließen 213 Mrd. (850 Mio EUR) für Neubauten und Erneuerungen verschlissener Straßenabschnitte. Insgesamt sollen bis 2013 immerhin 770 km Straßen neu gebaut und etwa doppelt so viele Kilometer auf ein ansprechendes Niveau gehoben werden. Zudem muss die Zahl von Ortsumfahrungsstraßen gesteigert werden, denn 30% der Hauptverkehrswege ziehen sich heute durch Wohnsiedlungen.
Für Neubau und Rekonstruktion von Eisenbahnstrecken werden fünf Projekte ausgewiesen. Vorgesehen ist u. a. die Modernisierung des Gleisbetts zwischen Szolnok und Debrecen sowie zwischen Budapest und Lôkösháza an der rumänischen Grenze. Das städtische Straßenbahnnetz wird in Debrecen, Miskolc und Szeged für 75 Mrd. Ft saniert. Im Zuge der Vorbereitung auf den Status als Kulturhauptstadt Europas planen auch die Fünfkirchener, die ehemaligen Straßenbahnlinien bis 2010 neu zu legen.
Am stärksten belastet sind freilich die Straßen von Budapest. Von den täglich 1,5 Mio. Fahrzeugen wälzt sich eine Mehrheit nur im Transitverkehr durch die Stadt, weil die Ringautobahn lediglich ansatzweise existiert. Deshalb werden nun endlich die Bauarbeiten an der M0 und den Zubringerstraßen forciert, um den Ring in absehbarer Zukunft zu schließen, zwei zusätzliche Donaubrücken sollen auch Entlastung bringen.
Quelle: Pester Lloyd, 15.10.2007
KMU werden großzügig gefördert
Ungarns Klein- und Mittelbetriebe können sich auf eine großzügige Unterstützung freuen: Laut Regierungssprecherin Bernadett Budai wird es für die nächsten sieben Jahre zwölf Millionen € an Fördermitteln geben.
Quelle: www.wirtschaftsblatt.at, 22.10.2007
Regierung entschied über EU-Gelder
Die Regierung hat neuerlich über die Verteilung von EU-Fördergeldern ohne Bewerbung für 71 besondere Projekte im Tourismus, Infrastruktur und Informatik entschieden. Im Juli hatte sie bereits die Förderung von 258 solcher Projekte abgesegnet, sagte Gordon Bajnai, Minister für Kommunalverwaltungen und Gebietsentwicklung.
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007
Öffentliche Erdgas-Tankstelle in St. Pölten eröffnet
Heute Dienstag, 20. November, eröffneten Landesrat Dipl.-Ing. Josef Plank, EVN Vorstandssprecher Dr. Burkhard Hofer und Dipl.- Ing. Dr. Peter Seidinger, Leiter des Bereiches NGV (Natural Gas Vehicles) der OMV Gas International GmbH, in St. Pölten, Mariazeller Straße 95, eine öffentliche Erdgas-Tankstelle. Mit der im September eröffneten Erdgas-Tankstelle in Wiener Neustadt ist die Anlage in St. Pölten der Beginn einer Reihe von Betankungsanlagen, die von der EVN in Kooperation mit OMV Gas an bestehenden Standorten errichtet werden. "Die Betankung mittels Erdgas bringt sicherlich keine Lösung des CO2-Problems, ist aber ein Beitrag für reine Luft. Daneben ist Erdgas als Treibstoff eine effiziente und kostengünstige Alternative vor allem in Ballungszentren", betonte dabei Plank.
Quelle: OTS, 20.11.2007
Die endlich durchgehend
befahrbare Autobahn Wien-Bratislava ist heute für den öffentlichen Verkehr
freigegeben worden.
In einer feierlichen
Zeremonie eröffneten am 19. November der slowakische Premierminister Robert
Fico und der österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer das letzte 22-km
Teilstück der nun endlich fertig gestellten Autobahn Bratislava-Wien. Die so
genannte Spange Kittsee-Jarovce als Verbindung zur A4 (Wien-Budapest) wurde am
20. November für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Damit endete eine
jahrzehntelange politische und organisatorische Farce um die direkte Verbindung
der beiden am nächsten zusammenliegenden Hauptstädte Europas. Die Slowakei
hatte ihren Teil der Arbeit schon 1990 erledigt. Bei Einhaltung der
Verkehrsregeln und normalem Verkehrsaufkommen dauert die Fahrt zwischen Wien und
Bratislava nun 40-50 Minuten.
Robert Fico betonte die
"die große ökonomische Wichtigkeit" der Autobahn für die Slowakei und
äußerte auch den Wunsch, dass die einstmals vorhandene Straßenbahnverbindung
zwischen beiden Städten wieder hergestellt werden könne. Ebenso angedacht sei
eine Schnellbahnverbindung zwischen den beiden Airports, diese trifft aber vor
allem in Wien auf politische Widerstände, da man eine zu starke Abwanderung von
Passagieren nach Bratislava befürchtet.
Quelle: www.centropolitan.eu, 20.11.2007
Autobahn nach Trnava in vier Jahren breiter
Nach dem Jahr 2011 sollte einer der am meisten
befahrenen Abschnitte der slowakischen Autobahn – die Strecke zwischen
Bratislava und Trnava, durchlässiger, sicherer und hochwertiger sein. Das soll
durch zwei neue Fahrbahnen, feste Betonleitplanken und durch eine
Betonfahrbahn, die robuster als die jetzige Asphaltierung ist, erreicht werden.
Bis es so weit ist, müssen die Autofahrer mit zahlreichen Staus rechnen.
Außerdem ist es noch fraglich, ob der Ausbau überhaupt ausreichen wird, um
zukünftig Staus vorzubeugen.
Die Bauarbeiten starten 2009. Verbreitert wird ein
13 km langer Abschnitt zwischen der Kreuzung Senec bis zur Bratislavaer
Stadtgrenze – die 6-spurige Autobahn sollte etwa bei den Kaufzentren Ikea/Avion
aufhören und wieder auf 4 Fahrbahnen zusammengeführt werden. Die folgenden
Abschnitte können auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht verbreitet werden (z.B.
Brücke). Und genau hier kann es dann zu gravierenden Verkehrsbehinderungen
kommen.
Der Umbau des Abschnittes, der täglich von etwa
40.000 Fahrzeugen befahren wird, wird etwa 7,3 bis 7,5 Mrd. Sk betragen. Der
Autobahngesellschaft stehen vier Varianten des Umbaus zur Auswahl.
Quelle: www.tvojepeniaze.sk, 13.und 15. 11.2007
Bis Ende 2010 zusätzliche 238 Autobahnkilometer
Bis Ende des Jahres 2010 sollte der Staat 238 km
Autobahnen und Schnellstraßen zur Nutzung freigeben. Außerdem sollte bis dahin
mit dem Bau von etwa 350 km Schnellstraße begonnen werden. Dies besagt das
Programm zur Vorbereitung und zum Bau von Autobahnen und Schnellstraßen für die
Jahre 2007 bis 2010, das durch das Verkehrsministerium ausgearbeitet wurde.
Das Projekt soll aus mehreren Quellen finanziert
werden, u.a. aus den Einnahmen der Autobahngesellschaft, aus den Mitteln der EU
und aus PPP-Projekten.
Der Schnellstraßenabschnitt R1 Trnava – Banska
Bystrica soll bis 2010 fertig gestellt werden. Damit wäre eine durchgehende
Verbindung Bratislava – Banska Bystrica gewährleistet. Einige Abschnitte der
Verbindung Bratislava – Kosice werden jedoch fehlen.
Die Einhaltung des Zeitrahmens wird nach Angaben
des Ministeriums vor allem von der erfolgreichen Durchführung der PPP-Projekte
abhängen. Sollten diese nicht bewilligt werden bzw. durch die Verschiebung der
Fertigstellung einzelner Bauabschnitte bedingt durch Ausschreibungen, wird der
Zeitrahmen aktualisiert werden.
Quelle: www.aktuality.sk, 13.11.2007
Porr: Ärger mit Ungarn-Projekt M7
Dem Baukonzern Porr droht Ärger bei einem seiner
Prestigeprojekte: Es handelt sich um den 171 Millionen € schweren Auftrag für
den Bau der Südstrecke der M7-Autobahn in Ungarn, die von Balatonkeresztur bis
ins westlich gelegene Nagykanizsa führen soll.
Das Problem: Wie die ungarische Tageszeitung
Nepszabadsag berichtet, könnte sich durch die Insolvenz eines
Konsortialpartners der Porr die vertraglich fixierte, termingerechte
Fertigstellung der M7 verzögern. Diese ist für Mai 2008 vorgesehen. Der
Partner, der wegen finanzieller Probleme aus dem Konsortium ausschied, ist die
ungarische Viadom.
Verzögerungen sind, wie im Baugeschäft üblich, mit
Pönalen belegt. Wie Jozsef Meszaros, Projektchef des nun nunmehr aus Porr und
Teerag-Asdag bestehenden Konsortiums im Gespräch mit der Zeitung Nepszabadsag
sagt, wurde nach dem Ausfall der Viadom nun Verstärkung angeheuert. Verträge
mit Subfirmen seien unterzeichnet worden, sodass die Arbeiten an der Autobahn
mit Hochdruck fortgesetzt werden können. Die Porr hatte 2006 gemeinsam mit
Teerag-Asdag und der ungarischen Viadom den Zuschlag für das Straßenbauprojekt
bekommen. Die Strabag, die sich ebenfalls um das Projekt beworben hatte, ist
ausgeschieden. Die Arbeiten waren in vollem Gang, als Viadom im Sommer in
finanzielle Probleme kam. Die Erdarbeiten wurden daraufhin gestoppt. Die Ungarn
waren innerhalb des Konsortiums für zwei Drittel aller Erdarbeiten zuständig.
Die Gläubiger von Viadom sollen unterdessen Ansprüche in Höhe von 180,4
Millionen € geltend gemacht haben, was deutlich über den Firmenassets der
Gesellschaft liegen soll, heißt es.
Nach Fertigstellung soll die M7 Budapest direkt
mit der Grenze zu Kroatien und weiter bis zur Adria verbinden.
Quelle: www.wirtschaftsblatt.at, 29.10.2007
Strabag darf die Autobahn M6 bauen
Das von der österreichischen Strabag angeführte
Konsortium "Mecsek Autopalya" mit den Franzosen Bouygues Traveaux und
Colas, der britischen John Laing Infrastructure und den Ungarn Intertoll
Europe, Magyar Aszfalt und Kozgep hat den Auftrag für die Errichtung und den
Betrieb des heiß umkämpften, 79 Kilometer langen Abschnitts der Autobahn M6 im
Süden Ungarns gewonnen, berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
Der Auftrag ist 266,8 Milliarden Forint (gut eine
Milliarde €) schwer, davon entfallen 600 Millionen € auf den Bauauftrag, die
Hälfte davon auf die Strabag. Das Konsortium soll die Straße als Private Public
Partnership errichten und anschließend 30 Jahre betreiben. Da die Strabag am
Betriebskonsortium ebenfalls mit 30 Prozent beteiligt ist, entfallen somit 420
Millionen € des Gesamtauftragswertes auf den österreichischen Baukonzern. Die
Aktie reagiert kaum auf den - erwarteten - Auftrag.
Unter den Verlierern befand sich auch die Porr AG,
die gemeinsam mit Bilfinger-Berger und den Franzosen Vinci geboten hatte. Dem
Vernehmen nach sollen für die Vergabe an das Strabag-Konsortium neben dem Preis
auch technologische Vorteile im Tunnelbau und eine Garantie für die
rechtzeitige Fertigstellung den Ausschlag gegeben haben.
Der erste Spatenstich für das Projekt soll bereits
am 21. November erfolgen. Die Fertigstellung ist für März 2010 geplant.
Quelle: www.wirtschatsblatt.at, 13.11.2007
Ungarischer Güterverkehr geht an Österreicher
Mit einem Gebot von rund 400 Mio EUR ist die
ÖBB-Tochter Rail Cargo Austria (RCA) gemeinsam mit ihrem ungarischen Partner
RoEE (Raab-Ödenburger-Eisenbahn) die Meistbieterin beim Tender um die
Gütersparte der ungarischen Eisenbahn, MÁV Cargo.
Laut Mitteilung des ungarischen
Wirtschaftsministeriums trete man nun mit RCA in die Endverhandlungen ein.
Ausschlaggebend für die Entscheidung könnte neben dem gebotenen Preis vor allem
auch die Kooperation mit der RoEE gewesen sein, an welcher der ungarische Staat
mit 57,4% die Mehrheit hält. 36,4 liegen in Händen Österreichs, die RCA selbst
hält nur 6,2%.
Die Mitbieter Spedtrans und Slavia Capital
(Slowakei) sowie das britischamerikanische Finanzkonsortium Cargo Central
Europe lagen mit ihren Geboten weit unter dem österreichischen Angebot.
Mit der Übernahme steigern die Österreicher ihr
Transportaufkommen nach letzten Zahlen um rund 45%, die MÁV Cargo hatte 2006
knapp 47 Mio Tonnen Güter transportiert, die RCA 93 Mio. Der Wagenbestand
beider Unternehmen beläuft sich auf rund 26.000 Stück.
Bei der MÁV Cargo arbeiten derzeit rund 3.200
Menschen, der Umsatz belief sich 2006 auf 370 Mio. Euro, der Gewinn bei knapp
11 Mio. Rail Cargo Austria erwirtschaftete mit 8.240 Mitarbeitern 2,25 Mrd. EUR
und erzielte 42,6 Mio EUR Gewinn. Im Vorjahr misslang eine Übernahme der Cargo
Slovakia, da der neue Premierminister Robert Fico die Privatisierung aus
strategischen Gründen unterbunden hatte.
Quelle: Pester Lloyd, 28.11.2007
Jahr für Jahr werden die Verkehrsvorschriften in
Ungarn verschärft. Zum einen sind es Vorgaben aus Brüssel, die umgesetzt werden
müssen, zum anderen ist es die nach wie vor überdurchschnittlich hohe Zahl an
Unfällen, die die Legislative zum Handeln zwingt.
Unangepasste Geschwindigkeit und Fahren unter
Alkoholeinfluss sind nach wie vor häufige Unfallursachen, sodass auch dieses
Jahr darauf ein besonderes Augenmerk gerichtet ist.
Unverändert bleibt das absolute Alkoholverbot. Bei
Verstößen kommen auf den Autofahrer neben den bereits erhöhten Geldstrafen ab
Januar nun auch mehr Punkte dazu.
Wie Ferenc Pausz von der Verkehrssicherheit beim
Landespolizeipräsidium erklärte, ändert sich das Prinzip der objektiven
Verantwortung. Sollte bei Ordnungswidrigkeiten der verantwortliche Fahrer nicht
ermittelt werden können, muss der Fahrzeughalter dafür haften. Bezahlt dieser
die fällige Strafe nicht, kann der Fahrzeugschein einbezogen werden.
Deshalb können sich in Zukunft weder ungarische
Touristen im Ausland, noch EU-Touristen in Ungarn einer Strafe entziehen. Eine
gemeinsame Vereinbarung der EU-Mitgliedsstaaten sieht vor, dass auch das
Mutterland die Strafe eintreiben und an das jeweilige Land weiterleiten kann,
wo die Ordnungswidrigkeit begangen wurde.
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007
Multifunktionaler Lebensraum Bergwald
Mit dem heutigen Treffen wird das 2003 gestartete Projekt "Network Mountain Forest" mit einer gemeinsamen Abschlusserklärung für den Bergwald finalisiert. Ziele des Projektes waren der Aufbau eines multinationalen Netzwerkes zur Entwicklung einer gemeinsamen Bergwaldpolitik für den alpinen Raum und die außeralpinen Bergregionen in Europa. Aus den erarbeiteten Ergebnissen wurden Empfehlungen zur Erhaltung und Pflege der Bergwälder abgeleitet. Mit dem heute unterschriebenen "Memorandum of Understanding" einigen sich die Partnerländer und Beobachterstaaten auf den Erhalt des Bergwaldes als naturnahen Lebensraum mit höchster Priorität. Mit der gemeinsamen Schifffahrt soll darüber hinaus symbolisch signalisiert werden, dass - wenn es um den Bergwald geht - alle in einem Boot sitzen", so Reinhard Mang, Generalsekretär im Lebensministerium, heute, anlässlich einer Pressefahrt am Bodensee im Rahmen des Abschlussmeetings des EU-Projektes "Network Mountain Forest".
Quelle: OTS, 29.10.2007
Raab-Schaum: Erfreuliches Ergebnis der Greenpeace-Abwasserkontrolle
Die Umweltorganisation Greenpeace freut sich über das jetzt vorliegende Analyseergebnis der letzten Woche bei der Lederfabrik Boxmark in Feldbach gezogenen Abwasserprobe. Das von den Umweltschützern beauftragte ungarische Balint-Labor hat im Abwasser nur mehr 400 Mikrogramm pro Liter der Risikochemikalie Naphthalin-1,5-Disulphonat gefunden. Boxmark hat damit diese Substanz um erfreuliche neunzig Prozent reduziert und so das im Juni selbst definierte Reduktionsziel übertroffen. "Schön, dass unsere Bemühungen
um das Ende der Raab-Verschmutzung nun endlich Früchte tragen. Wir gehen jetzt davon aus, dass Boxmark sein Sanierungskonzept wie geplant im Laufe des nächsten Jahres beendet", sagt Greenpeace-Chemiker Herwig Schuster.
Quelle: OTS, 17.10.2007
Klimaschutz ist dem Land weiterhin ein wichtiges Anliegen
"Klimaschutz hat in Niederösterreich eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Die kürzlich erfolgte Aufnahme in die Landesverfassung hat den Klimaschutz zu einem erklärten Ziel des Landes gemacht. Niederösterreich hat damit ein weitreichendes Zeichen für die Zukunft gesetzt", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 16. Oktober, in St. Pölten im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesrat Dipl.-Ing. Josef Plank und VP-Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger. Dabei wurden die Maßnahmen vorgestellt, die in Niederösterreich in den nächsten Jahren im Bereich Klimaschutz geplant sind. Wie der Landeshauptmann ausführte, betreffen diese Maßnahmen, die Inhalt des in Ausarbeitung befindlichen NÖ Klimaprogramms von 2008 bis 2020 sein werden, die Schwerpunktbereiche Mobilität, Energiepolitik sowie den Bereich Bauen und Sanieren.
Quelle: OTS, 16.10.2007
Fernwärme aus Dürnrohr versorgt ab 2009/2010 St. Pölten
Die Stadt St. Pölten soll ab der Heizsaison 2009/2010 ihre Fernwärme von der EVN beziehen. Aus diesem Anlass fand heute, 1. Oktober, in Dürnrohr die Grundsteinlegung für die dritte Linie der thermischen Abfallverwertungsanlage durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll statt. In Bau befindet sich auch eine Biomasse-Versuchsanlage, die in einem industriellen Verfahren Biogas erzeugt.
In Summe werden in den kommenden Jahren im NÖ Zentralraum rund 200 Millionen Euro investiert. Seit der Inbetriebnahme der ersten beiden Verbrennungslinien wurden bisher in Dürnrohr 1.370.000 Tonnen Abfall thermisch behandelt.
Quelle: OTS, 01.10.2007
MA 22: Kundmachung zu UVP-Vorverfahren Kernkraftwerk Mochovce
Nur 200 km von Wien entfernt, soll die Kapazität des Kernkraftwerks Mochovce erweitert werden. Die Leistung der bestehenden Blöcke 1 und 2 soll erhöht werden. Das Umweltministerium der Slowakischen Republik hat der Republik Österreich gemäß Artikel 3 des Übereinkommens über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im grenzüberschreitenden Rahmen Unterlagen für dieses Vorhaben übermittelt. Österreich hat erklärt, am Verfahren teilzunehmen.
Quelle: OTS, 27.09.2007
Tschechien baut neues Atomkraftwerk
Der tschechische Staat wird
sich mit bis zu 2,2 Mrd. EUR am Bau eines neuen Reaktors in Rumänien
beteiligen.
Der zu zwei Dritteln
staatliche Energiekonzern CEZ wird sich mit rund 2,2 Mrd. EUR an der Errichtung
eines geplanten dritten und vierten Blocks des Atomkraftwerks im rumänischen
Cernavoda beteiligen. Dazu möchte das Unternehmen ein Konsortium mit der
staatlichen Atombehörde Societatea Nationala Nuclearelectrica (SNN) bilden,
teilte eine Regierungssprecherin in Prag mit.
Neben den Tschechen werden
sich auch Belgiens Electrabel, die italienische Enel, Spaniens Iberdrola, RWE
aus Deutschland sowie eine Tochter der ArcelorMittal an dem Milliardenprojekt
beteiligen.
Cernavoda ist bisher das
einzige Atomkraftwerk Rumäniens mit einem Output von 700 MW/h. Mit der
Inbetriebnahme zweier weiterer Blocks könnte sich der Anteil der Atomenergie am
Gesamtaufkommen des Landes auf 35% erhöhen.
Quelle: www.centropolitan.eu, 13.11.2007
Ein neues
Forschungsabkommen soll tschechischen Wissenschaftlern besseren Zugang zum
Weltmarkt ermöglichen.
Tschechische
Wissenschaftler entschlüsselten das Genom eines Bakteriums, welches das Potenzial
hat, Sondermüll, Giftmüll und radioaktive Abfälle zu beseitigen. Dies sei das
Ergebnis konkreter Forschungskooperation zwischen Tschechien und den USA, wurde
anlässlich der Unterzeichnung eines neuen Kooperationsabkommens mit
amerikanischen Instituten in Prag bekannt.
Der Vertrag ermöglicht
Tschechien nicht nur den leichteren Zugang zu High-Tech-
Forschungseinrichtungen, sondern auch zu den prall gefüllten Forschungsfonds
der berühmten US-amerikanischen Universitäten. Außerdem sollen beide Seiten von
der Vermarktung gemeinsam entwickelter Produkte profitieren.
Quelle: www.centropolitan.eu, 25.09.2007
Alte Windschutzscheiben landen nicht mehr auf der Deponie
In der Westslowakei wird der Bau des ersten
Betriebes geplant, der altes Autoglas verwerten soll. Dieser Abfall kann durch
seine spezifische Zusammensetzung nicht herkömmlich wiederverwertet werden.
Daher endet das Material meist ohne Nutzung auf der Deponie. Die Firma
Recyklacia wird in Beladice eine Zweigstelle für die Verwertung von Autoglas
aus Kraftfahrzeugen bauen.
Der Geschäftsführer Jan Pilka kündigt an, dass im
Betrieb täglich etwa 2.400 Frontscheiben verarbeitet werden können, wobei die
Jahreskapazität auf bis zu 5 Tonnen Recyklingmaterial ausgerichtet ist.
Die aufgewerteten Materialien werden
zwischengelagert und der Glasindustrie zurückgeführt. Die abgetrennten Folien
werden an die tschechische Firma Retrim geliefert werden, die diese wiederum
zur Herstellung vom neuen Sicherheitsglas nutzen wird.
Ein zweites Projekt zur Wiederverwertung von bis
heute nicht recyclingfähiger Glaskörper entsteht in Handlova. Firma Karpaty
Trade möchte nicht nur Autoglas, sondern auch Glasteile von Bildschirmen und
Haushaltsgeräten aufbereiten. Aus den Splittern wird im Betrieb Granulat
hergestellt, aus dem diverse Dämmmaterialien hergestellt werden können.
Quelle: http://hn.online.sk, 14.11.2007
Au am Zusammenfluss der Donau, March und Thaya wird Ramsar-Gebiet
Am 15. November 2007 wurde in Devin das Augebiet
zwischen Donau, March und Thaya zum trilateralen Ramsar-Gebiet ernannt. Die wertvolle
Naturlandschaft der drei beteiligten Staaten – Tschechien, Slowakei und
Österreich – kommt so auf die Ramsar-Liste der international wichtigen
Feuchtgebiete.
Das Ziel des Ramsar-Abkommens ist nicht nur die
Erhaltung der wertvollsten Feuchtgebiete, sondern auch eine vernünftige Nutzung
dieser Ökosysteme und internationale Zusammenarbeit.
Auch aus diesem Grund ist bereits 1995 die
Initiative zum Schutz und zur sinnvollen Nutzung des Gebietes im Bereich Podyji
in Tschechien, der Donau-Marchauen in Österreich und der Marchmündung in der
Slowakei entstanden.
Das Gebiet von 55 380 ha ist wegen der
vielfältigen Feuchtgebiete besonders wertvoll – Flüsse und Zuflüsse, Kanäle,
Auwälder, Feuchtwiesen, Grünland und Sümpfe. Einzigartig ist auch die Erhaltung
der Ökosysteme, auch Dank des Eisernen Vorhangs aber auch durch eigene
gelungene Revitalisierungsmaßnahmen.
Quelle: www.enviro.gov.sk, 17.11.2007
Der Verwaltungsrat des Recyclingfonds bewilligte
in seiner Oktobersitzung sieben Anträge auf Förderungen. Dadurch werden
Projekte zur Sammlung und Aufwertung von Abfällen mit etwa 70,1 Mio. Sk
gefördert. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 70 Projekte mit einer Gesamtsumme
von 484,7 Mio. Sk gefördert.
Derzeit überwiegen Projekte mit Schwerpunkt auf
Sammlung und Wiederverwertung von Abfällen. EKOTOPFILM Bratislava erhielt eine
Förderung für das XXXIV. internationale Festival für Fachdokumentationen,
ENVIRA Bratislava erhielt eine Förderung für die Produktion eines Handbuchs für
Oberstufenschüler. PERFEKT a.s. Bratislava erhielt zwei Förderungen für die
Einschaltung von Erziehungs- und Bildungsbeiträgen für Jugendliche und
Erwachsene in der Zeitschrift Quark sowie für Kinder in der Zeitschrift Fifik.
Das Ziel der Projekte ist es, der Öffentlichkeit
diverse Probleme aus dem Bereich der Abfallverwertung und der Abfalltrennung,
und ihre Rolle im Alltag näher zu bringen und dadurch das Umweltbewusstsein zu
stärken.
Quelle: http://hn.online.sk, 16.11.2007
Die slowakischen Unternehmen werden in den Jahren
2008 bis 2012 nicht so viele Kohlenstoffoxide in die Luft emittieren dürfen,
als sie geplant haben. Daher ist anzunehmen, dass sie ihre Quoten auf internationalen
Börsen zukaufen werden müssen. Die EK erhöhte zwar die Quote auf 30,9 Mio.
Tonnen, was eine Erhöhung von 1,7 Mio. Tonnen darstellt, aber noch immer um 8,7
Mio. Tonnen unter der Forderung des Umweltministeriums liegt. Obwohl die EK der
Forderung nur teilweise nachgekommen ist, werden die slowakischen Unternehmen
in den kommenden Jahren keinen Mangel an Quoten aufweisen, denn der Vergleich
der jetzigen Emissionen und der zugeteilten Quoten zeigt, dass diese
einigermaßen ausreichen. Doch ob es tatsächlich so sein wird, ist nicht ganz
sicher. Die Menge der emittierten Kohlenstoffoxide hängt von mehrern Faktoren
ab. z.B. auch vom Wetter: Wenn es nicht zu kühl sein sollte, verbrennen
Unternehmen weniger Kohle, Gas oder Erdölderivate, was zur Senkung der
Emissionen führt.
Unternehmen, die Emissionsquoten zugeteilt
bekommen, wissen noch immer nicht, wie das Umweltministerium die einzelnen
Quoten verteilen wird. Das Ministerium soll jedoch nicht nur eine Tabelle mit
den zugeteilten Quoten erstellen, sondern den Betrieben auch die Verteilung
begründen. Damit könnte verhindert werden, dass jemand eine zu hohe bzw. zu
niedrige Quote erhält. Der Verteilungsschlüssel ist noch nicht bekannt, ein
Teil der Emissionen wird aber als Vorrat für neu entstehende Firmen aufgehoben.
Die Verteilung des Bundesministeriums wird durch die EK kontrolliert.
Quelle: http://hn.online.sk, 10.12.2007
Auch in Ungarn kann man schon Bioethanol tanken.
Doch leider hinkt die Förderung für umweltfreundliche Fahrzeuge in der Region
noch stark hinterher.
Biokraftstoffe dürften im Zeitalter ungezügelt
ansteigender Rohölpreise den Nerv der kostensensiblen Ungarn treffen. Dazu
gehört Bioethanol, bekannter unter dem Kürzel E85 (weil es sich hierbei in
Wirklichkeit um ein Gemisch mit einem Benzinanteil von 15% handelt), das aus
Mais oder Zuckerrohr hergestellt wird. (der so hoch gelobte Biodiesel enthält
dagegen überwiegend herkömmlichen Sprit).
Erhältlich ist dieses Produkt seit kurzem Sommer
an den Oil-Tankstellen in Bábolna und Györ, ab September testet nun auch die
Hypermarktkette Tesco den neuen Kraftstoff. Die Tankstelle in Pesterzsébet
bringt das grüne Geschäft in die Hauptstadt, doch wird sich erst noch zeigen
müssen, ob auch genügend Autofahrer mit den entsprechend ausgerüsteten
Fahrzeugen anrollen werden.
Wie uns der schwedische Automobilkonzern Saab in
einer Pressemitteilung informierte, laufen die Modelle 9-5 und 9-3 mit dem
Biogemisch. Die Skandinavier hoffen darauf, dass immer mehr Mitgliedsstaaten im
Sinne der einschlägigen EU-Direktive handeln und die Steuerlasten für
umweltschonendere Kraftstoffe senken. Ungarn ist jedenfalls Vorreiter in der
Region, wenngleich auch weit entfernt von Lösungen wie in Schweden, die dem
Saab 9-5 die Maut- und Parkgebühren erlassen!
Quelle: Pester Lloyd, 18.09.2007
Japan will Emissionsrechte von Ungarn kaufen
Um die Verpflichtungen des Kyotoprotokolls
einhalten zu können, plant Japan, dieses Jahr Quoten für Treibhausemissionen
von Ungarn, Polen oder Tschechien zu kaufen. Dies teilte Yasuo Takahashi vom
japanischen Regierungsministerium mit. Das wäre das erste Mal, dass die
zweitgrößte Wirtschaft der Welt Emissionsrechte von einer anderen Regierung
kauft, in den vergangenen Jahren haben lediglich japanische Unternehmen Rechte
von ausländischen Firmen gekauft. Das Kyotoprotokoll wurde 1997 unterzeichnet
und verpflichtet Japan, seine Treibhausgase vom Niveau 1990 bis zum Zeitraum
2008 bis 2012 um rund 6% zu senken.
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007
Ungarn verhandelt mit
deutschen und österreichischen Investoren, um mit der Produktion von
Elektroautos zu beginnen. János Kóka, Minister für Wirtschaft und
Verkehrswesen, erklärte, Ungarn sei sehr interessiert, das Projekt ins Land zu
holen.
Es locken 250 direkte und
500 indirekte Arbeitsplätze. An dem in Deutschland entworfenen, bisher noch
namenlosen Autos waren auch ungarische Designer beteiligt. Das Fahrzeug hat
Energiekapazitäten für eine Reichweite von 80 bis 100 Kilometern mit 16,3 PS.
Die Betriebskosten sollen bei 350 Ft (1,38 Euro) pro 100 Kilometer liegen. Etwa
200 Prototypen werden derzeit in Skandinavien und der Schweiz getestet. Was das
Serienmodell später einmal kosten wird, ist noch unklar.
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007
Jährlich 160.000 Tonnen Elektro-Müll in Ungarn
Die Tageszeitung Magyar Hírlap zitierte den
Verband für Anbieter und Hersteller von Umweltdienstleistungen, laut dem
weltweit 50 Mio. Tonnen Elektro-Müll produziert werden, der die Umwelt und die
Gesundheit der Menschen gefährdet. Nach einer EU-Regelung müsste Ungarn seinen
Müll bis Ende 2008 auf 40.000 Tonnen reduzieren. Wegen veralteter Mobiltelefone
und Computer dürfte der Anteil in Ungarn in den nächsten Jahren aber eher
steigen als sinken.
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007
Europäischer Innovationspreis eine große Anerkennung
Niederösterreich wurde kürzlich eine besondere Ehre zuteil: EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso überreichte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in Udine (Italien) den Europäischen Innovationspreis 2007. "Dieser Preis ist eine große Anerkennung für die Entwicklung Niederösterreichs und auch für unseren Einsatz, immer mehr Betriebe in unserem Bundesland anzusiedeln", betonte der Landeshauptmann am Sonntag in der Radiosendung "Forum NÖ". Damit werde die erfolgreiche Entwicklung Niederösterreichs auch auf europäischer Ebene gewürdigt. Dieser Preis ist bereits die zweite hochkarätige europäische Auszeichnung für Niederösterreich innerhalb von fünf Jahren.
Quelle: OTS, 02.12.2007
Schengenerweiterung wird heimische Wirtschaft ankurbeln
Der bevorstehende Eintritt der neuen EU-Mitgliedsländer in den Schengen-Raum und der damit verbundene Wegfall der Personenkontrollen werden dem niederösterreichischen Grenzraum zusätzliche wirtschaftliche Impulse verleihen. Davon zeigt sich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann überzeugt: "Nicht nur für Private, sondern auch für Geschäftsreisende ist das eine ganz wesentliche Erleichterung." Immerhin sei Österreich mit einem Anteil von mehr als elf Prozent am Gesamtvolumen hinter Deutschland und den Niederlanden bereits der drittgrößte Investor in Tschechien, so Gabmann.
Quelle: OTS, 14.11.2007
Immer mehr Tschechen fahren
zum Einkaufen nach Deutschland. Preise bei Lebensmitteln bis zu 30 % niedriger.
Bayern und Sachsen als
Schnäppchenparadies für tschechische Einkaufstouristen: Mit diesem Szenario
haben wohl nicht viele gerechnet. Doch immer mehr Tschechen fahren nach
Deutschland um Lebensmittel einzukaufen, berichtet heute die Prager
Tageszeitung „Pražský deník". Besonders für Personen aus dem grenznahen
Raum lohnt sich der Weg, da die Preise in Bayern und Sachsen zum Teil erheblich
unter denen in Tschechien liegen. So kostet zum Beispiel ein Stück Butter in
Tschechien 40 Kronen, in Deutschland umgerechnet 25 Kronen. Billiger sind auch
Limonade, Joghurt, Waschmittel, Obst und Fleisch.
Die Deutschen verdienen im
Vergleich zu den Tschechen im Schnitt immer noch mehr als das Dreifache an
Einkommen.
Quelle: www.centropolitan.eu, 21.11.2007
RWE droht immer noch Rekordstrafe
Die tschechische
Antikartellbehörde rollt das Verfahren um eine Strafzahlung gegen RWE Transgas
neu auf.
Die tschechische
Nachrichtenagentur ČTK meldete, dass dem Tochterunternehmen eines der
größten europäischen Energieunternehmen ein Bußgeld in Höhe von 240 Millionen
Kronen wegen angeblichen Missbrauchs seiner dominierenden Stellung droht.
RWE Transgas beherrscht ca.
80 Prozent des tschechischen Gasmarktes. Das Unternehmen hatte in der
Vergangenheit angeblich Gebietsbeschränkungen für Gaslieferanten außerhalb des
eigenen Versorgungsnetzes ausgesprochen. Damit wurde der Tatbestand der
Wettbewerbsverzerrung und somit der Schädigung der Verbraucher festgestellt und
ein Rekordbußgeld von 370 Millionen Kronen verhängt.
Das Kreisgericht in Brünn
revidierte jedoch die Entscheidung wegen Formfehler. Der Vorsitzende der
Kartellbehörde kündigte an, die formalen Fehler zu beseitigen und ein neues
Urteil gegen RWE Transgas zu erlassen.
Quelle: www.centropolitan.eu, 02.11.2007
Slowakisches Wachstum am dritten Platz
Das BIP der EU stieg im dritten Quartal auf 2,9
Prozent. Das folgt aus der ersten Auswertung der Eurostat auf Grund bereinigter
Angaben der Mitgliedsstaaten. Die Slowakische Wirtschaft ist im dritten Quartal
anhand unbereinigter Angaben um 9,4 Prozent gewachsen, welches das
drittstärkste Wachstum unter den Mitgliedstaaten darstellt. Am Stärksten ist im
Beobachtungszeitraum die Wirtschaft in Litauen gewachsen, um 11,6 Prozent.
Das slowakische Wachstum steht laut Gouverneur der
Nationalbank Ivan Sramek auf gesundem Untergrund. Das Wachstum ist zwar stärker
als angenommen, aber dadurch stabil, dass hauptsächlich Industrie beteiligt
war, die am Stärksten zum Export beiträgt. Auslandsnachfrage sollte weiterhin
den Großteil des Wachstums ausmachen. Erst Ende November veröffentlicht
Eurostat auch die Nachfrageseite des Wachstums.
Quelle: http://hn.online.sk, 15.11.2007
Investoren möchten nach Senica
Im heurigen Frühjahr hat die Agentur Sario der
Stadt Senica jenen Vertrag gekündigt, in dem die Förderungen aus den EU-Mitteln
für den Bau der Infrastruktur im
Industriepark festgehalten waren.
Senica entschied sich, das Management des
Industrieparks selbst in die Hand zu nehmen, ohne weitere Partner. Das Team am
Stadtamt wurde verstärkt und die Entwicklung des Industrieparks selbst
organisiert. Die Stadt investierte in die Industriezone bereits mehr als 210
Mio. Sk. Derzeit wird eine Zufahrtsstraße durch die Firma Technoimes Myjava
gebaut, die als Gegenleistung nach der Fertigstellung ein Grundstück zum Bau
einer Fabrik erhält. Auch weitere Straßenabschnitte werden in Kooperation mit
potenziellen Investoren im zukünftigen Industriepark gebaut.
Durch die günstige geografische Lage gibt es genug
Anfragen von potenziellen Investoren, daher sieht man ein hohes Potenzial zur
baldigen Fertigstellung des Parks. Durch geeignete Kooperationen können die
notwendigen Investitionen auch ohne staatliche Förderungen umgesetzt werden.
Quelle: www.zahorak.sk, 20.11.2007
Milliardeninvestition in den Süden
Der österreichische Batteriehersteller Banner
Batterien möchte eine Investition in der südlichen Slowakei im Rahmen des
Industrieparks Žitný Ostrov tätigen, die in der ersten Phase 33 Mio. Euro umfasst.
Das Unternehmen möchte in der Slowakei maximal 1,5 Mio. Startbatterien jährlich
produzieren.
Der Bau des Betriebes sollte im zweiten Quartal
2008 starten, wobei ein Jahr später bereits mit der Produktion begonnen werden
soll. In der ersten Phase schafft das Unternehmen 80 bis 110 neue
Arbeitsplätze.
Ausschlaggebend war neben der Nähe zu Österreich
auch die verstärkte Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens im Osten und
die starke Konzentration der Automobilindustrie in der Slowakei und Ungarn.
Quelle: www.tvojepeniaze.sk, 30.11.2007
Staat will weniger Indsutrieförderungen
Nach den neuesten Überlegungen der slowakischen
Regierung sollen auch jene Unternehmen Stimuli bekommen, die nicht aus dem
Industriebereich kommen. Obwohl die Slowakei so wie alle EU Staaten an die
Richtlinien der EU gebunden ist, ist sie das einzige Land, in dem 5-jährige
Steuerferien bestehen. Mit dem neuen Gesetz können mit einer staatlichen
Förderung auch Unternehmen aus den Bereichen Technologie, strategischer
Dienstleistungen und Fremdenverkehr mit Förderungen rechnen.
Das Gesetz sieht auch eine Kürzung der Bürokratie
vor, die mit der Schaffung neuer Investitionen verbunden war. Diesen Bereich
kritisierten vor allem finnische Unternehmen. Ab Jänner muss ein Antrag binnen
4 Monaten beurteilt werden.
Neuerungen im Überblick:
·
Ausweitung
der Förderung auf mehrere Branchen
·
Abschaffung
überflüssiger Bürokratie
·
Intensivierung
der Steuernachlässe
·
Stop
der Finanzierung veralteter Technologien
Quelle: http://hn.online.sk, 29.11.2007
Ungarn hält trotz EU-Verfahren an "Lex MOL" fest
Die ungarische Regierung will trotz der
Ankündigung der EU-Kommission, gegen Ungarn ein Vertragsverletzungsverfahren
einzuleiten, an der so genannten "Lex MOL" festhalten. Das Gesetz sei
im Einklang mit den Rechtsregeln der EU, betonte Regierungssprecherin Bernadett
Budai. Dennoch sei man über das Vorgehen der Kommission nicht überrascht, heißt
es in Budapest.
Mit dem Gesetz will Ungarn strategisch wichtige
Unternehmen vor feindlichen Übernahmen schützen - insbesondere soll die
Übernahme des Energiekonzerns MOL durch die österreichische OMV verhindert
werden. Nach Ansicht der EU-Kommission enthält das ungarische Gesetz "zur
Änderung von Bestimmungen über für die öffentliche Versorgung besonders
wichtige Unternehmen" jedoch ungerechtfertigte Einschränkungen der
Kapital- und Niederlassungsfreiheit. Der Brief aus Brüssel ist laut
Regierungssprecherin Budai noch nicht in Budapest eingetroffen.
Bei der Formulierung des Gesetzes seien sowohl
"die Richtlinien der Gemeinschaft als auch die Praxis des Europäischen
Gerichtes berücksichtigt worden", argumentierte die Regierungssprecherin.
Aus diesem Grunde sei sich die ungarische Regierung sicher, dass das Gesetz
EU-konform sei und seine Bestimmungen auch in anderen EU-Ländern zur Anwendung
kommen könnte.
Quelle: www.wirtschatsblatt.at, 14.11.2007
Ungarns Wachstum schwächt sich ab
Das ungarische BIP-Wachstum ist weiter gesunken.
Nach 1,2 Prozent im Vorquartal betrug das Wachstum im dritten Quartal ein
Prozent. In den EU-27 war in dieser Periode allein Dänemark mit 0,6 Prozent
schwächer. Innerhalb der CEE Länder reicht die Spanne von sechs Prozent
(Tschechien) bis 9,4 Prozent (Slowakei).
Analysten haben mit 1,6 Prozent gerechnet.
"Meine erste Reaktion war nicht druckreif", sagt Raiffeisenanalyst
Bence Lányi. "Alles deutet auf eine Stagflation (Anm: Stagnation plus
Inflation) hin, die Wirtschaftspolitik ist komplett falsch, aber keinen
Politiker kümmert es." Wirtschaftsminister János Kóka hat bereits im
Frühjahr seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt.
Quelle: www.wirtschatsblatt.at, 15.11.2007
Der 30. November dürfte als ein Höhepunkt in die
Erfolgsgeschichte der Audi Hungaria Motor Kft in Györ eingehen. Denn der
Vorsitzende der Geschäftsleitung des seit 1993 hier ansässigen Werkes, Thomas
Faustmann, konnte zum Produktionsstart und damit auch zur Weltpremiere des Audi
A3 Kabriolett den Ministerpräsidenten Ungarns, Ferenc Gyurcsány, den
Vorstandsvorsitzenden der Audi AG, Rupert Stadler, sowie zahlreiche
internationale Gäste in Györ begrüßen.
Während der Ministerpräsident das großartige
Engagement von Audi in Ungarn lobte und die Vorteile für beide Seiten
hervorhob, betonte Stadler, dass sich die Fahrzeugfertigung bei Audi Hungaria
am ungarischen Standort in den vergangenen Jahren bereits mit der Fertigung von
Audi TT Coupé und TT Roadster hervorragend bewährt habe.
„Wir sind überzeugt, dass das ungarische Werk mit
der Produktion des neuen Audi A3 Kabriolett maßgeblich zu unserem strategischen
Ziel von 1,5 Millionen gebauten Fahrzeugen im Jahre 2015 beitragen wird”, sagte
der Konzernchef. Das neue Modell wird in bewährter Weise im Verbund mit dem
Mutterwerk in Ingolstadt gefertigt, wo Karosseriebau und Lackiererei
angesiedelt sind.
Die Produktionskapazitäten der genannten
Fahrzeugmodelle belaufen sich künftig auf bis zu 300 Autos pro Tag. Die
Investitionen in die Fertigungsanlagen zum Bau des neuen Kabrioletts betrugen
etwa fünf Millionen Euro. Herausgekommen ist ein viersitziger Wagen voller
harmonischer Proportionen mit einem sportlichen Design – kurz gesagt ein
Hingucker.
Quelle: Pester Lloyd, 05.12.2007
2011 könnte ein "Massensterben" von Multis in Ungarn bringen
Die Wirtschaftszeitung NAPI Gazdaság verweist auf
jenes Jahr, in dem die Vergünstigungen auf die Körperschaftsteuer reihenweise
auslaufen. Um der neuen Steuerpflicht zu entgehen, könnten demnach etwa 30
Unternehmen überlegen, den Sitz ihres hiesigen Tochterunternehmens in ein
anderes Land zu verlegen.
Im Vorjahr wurden ungarnweit Vergünstigungen auf
die Gewinnsteuer im Volumen von 112 Mrd. Ft gewährt, die besagten Multis
behielten im Durchschnitt etwa 3,7 Mrd. Ft ein. Für einen Umzug werden sich
nach Ansicht des in der Zeitung zitierten Steuermanagers von KPMG, Mihály
Gerhát, vor allem Unternehmen entscheiden, die eine lohnintensive Tätigkeit
betreiben. Ihnen sollte abgesehen davon längst geholfen werden, indem die
Arbeit preiswerter gestaltet wird.
Quelle: Pester Lloyd, 05.12.2007
Zwei neue IT-Center für 100 Mio EUR in Budapest und Debrecen
Gesteuert wird die Investition durch jene
IT-Services Kft., die nach jahrelangen Umstrukturierungen Anfang 2007 als
Tochtergesellschaft, der deutschen T-Systems zustande kam. Mit Informatikleistungen
für internationale Kunden des Konzerns werden an den beiden Standorten bis zu
tausend neue Arbeitsplätze geschaffen.
Den Plänen zufolge handelt es sich um das größte
Dienstleistungszentrum Ungarns, das in erster Linie Berufsanfänger mit
Englisch- und Deutschkenntnissen und Hochschulabschluss beschäftigen wird.
Quelle: Pester Lloyd, 05.12.2007
OMV läutet Infight mit der MOL ein
Das Treffen von Wolfgang Ruttenstorfer mit Premier
Ferenc Gyurcsany hat laut OMV-Sprecher Thomas Huemer gezeigt, dass "sich
die Dinge normalisieren und dass man miteinander redet". Eine
Normalisierung zwischen den Konzernspitzen ist jedoch weiter nicht in Sicht.
Die OMV hat ihr Übernahmeangebot für die MOL bestätigt und fordert nun klare
Aussagen vonseiten der Ungarn.
Sollte ein konkreter Fragenkatalog vom
MOL-Management nicht beantwortet werden, will man eine a.o. Hauptversammlung
anstrengen. Außerdem wurde eine erste Klage gegen die MOL eingebracht, um
möglichen Verjährungsfristen zuvorzukommen.
Unter anderem will man mit diesem Schritt
gerichtlich klären, ob die "Goldene Aktie", die vom ungarischen Staat
gehalten wird, nach ungarischem Recht zulässig ist. Außerdem gelte der
diskriminierende Charakter der Zehnprozenthürde nicht für den ungarischen
Staat.
Druckmittel sieht man auf Seiten der MOL darin
nicht. "Für uns zeigt ein derartiges Vorgehen nur, dass es die OMV
strategisch nicht geschafft hat, die Märkte von ihren Plänen zu
überzeugen", so ein MOL-Sprecher. Der Markt hat bei den MOL-Eigentümern
derzeit allerdings nur beschränkte Gültigkeit. Neben der Zehnprozentregel
kontrolliert die MOL über geparkte Aktien bereits mehr als ein Drittel der
Anteile. Als zusätzliche Sicherheit lauert im Hintergrund der ungarische Staat
mit seiner "Golden Share", um eine etwaige Aufhebung der Zehnprozentregel
zu "überstimmen".
Mit den Fragen ans MOL-Management und einer
außerordentlichen Hauptversammlung will die OMV die "Budapester
Festung" offenbar sturmreif schießen. Die MOL und Ungarn müssten sich dann
genauer als bisher deklarieren. Das könnte Angriffspunkte für eine EU-Klage
bieten, meinen Beobachter.
Quelle: www.wirtschatsblatt.at, 06.12.2007
bauMax expandiert in Osteuropa
Die niederösterreichische Bauhandelskette bauMax
(Klosterneuburg) treibt die Expansion in Zentral- und Südosteuropa zügig voran.
Innerhalb einer Woche hat das Unternehmen drei Märkte eröffnet.
Die neuen Standorte in Celje (Slowenien), Craiova
(Rumänien) und Sopron (Ungarn) bieten ihren Kunden alles rund um Haus und
Garten.
Der neue Markt in Slowenien sei dreimal so groß
wie der Bisherige und umfasse eine Verkaufsfläche von 14.000 Quadratmetern. Ein
besonderes Highlight in Celje sei der 5.000 Quadratmeter große
Drive-in-Bereich.
Den Markt in Sopron mit eingerechnet ist das
Unternehmen in Ungarn derzeit mit 15 Standorten vertreten. Der neue Markt hat
eine Verkaufsfläche von rund 7.000 Quadratmetern.
bauMax ist mittlerweile mit 61 Standorten in
sieben Ländern laut Eigenangaben Marktführer in Zentral- und Südosteuropa. In
allen bauMax-Ländern Zentral- und Südosteuropas ist ein intensiver Ausbau
bestehender Standorte vorgesehen.
Weiters sollen die Errichtung neuer Filialen sowie
die Erschließung neuer Länder forciert werden. Planmäßig soll es im Jahr 2010
bereits über 179 bauMax-Märkte in mindestens 8 Ländern geben.
Quelle: volksgruppen.orf.at, 07.12.2007
"European Regional Champions Award 2007" für NÖ Umweltinitiative
Über Initiative und unter Federführung des Bundeslandes Niederösterreich haben Partner aus der Tschechischen Republik, der Slowakei, aus Ungarn, Bayern, der Emilia-Romagna sowie aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland drei Jahre lang im Rahmen des Luftgüteprojektes TAQI (Transnational Air Quality Improvement) gemeinsam für eine nachhaltige, grenzüberschreitende Umweltverbesserung im Bereich Luft, Klima und Energie gearbeitet.
Quelle: OTS, 29.11.2007
"... Ready For Take-Off
...": Politische Konferenz CENTROPE 2007
CENTROPE startklar: Vor wenigen Jahren noch Utopie, wird CENTROPE nun immer mehr zur selbstverständlichen Realität. Der bevorstehende Fall der Schengen-Grenze zwischen Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn ist ein weiterer zentraler Schritt zum Zusammenwachsen der Europa Region Mitte.
Fasten seatbelts: Im März 2006 haben die Partner von CENTROPE mit der "Vision 2015" ein gemeinsames Leitbild für die künftige Entwicklung der Europa Region Mitte formuliert. Eineinhalb Jahre später steht nun ein detaillierter Business Plan vor der Fertigstellung, ein Fahrplan für konkrete, von gleichberechtigten Partnern getragene Kooperationsaktivitäten, um die Vision 2015 schrittweise zu realisieren. Die CENTROPE-Konferenz "ready for take-off" findet heuer erstmals in Bratislava statt, und setzt damit ein weiteres Signal für die neue Qualität der Zusammenarbeit, die nun erreicht ist.
Quelle: OTS, 22.11.2007
10 Jahre EUREGIO Weinviertel - Südmähren - Westslowakei
Der Regionalverband Weinviertel arbeitet seit nunmehr zehn Jahren grenzüberschreitend mit dem Verband der Städte und Gemeinden Südmährens sowie dem Verband der Städte und Gemeinden von Zahorie in der Westslowakei nach dem Modell der EUREGIO zusammen. Im Verbund mit über 260 Gemeinden konnten dabei bislang zahlreiche Projekte initiiert und erfolgreich umgesetzt werden.
Aufgrund des Jubiläums wird die heurige EUREGIO-Tagung zweitägig in Poysdorf abgehalten: Der Donnerstag, 18. Oktober, steht ab 16 Uhr ganz im Zeichen von "10 Jahre EUREGIO in Niederösterreich - Ein Blick in die Zukunft" und beinhaltet auch das Geburtstagsfest. Freitag, 19. Oktober, ist einer neuen Richtung der EUREGIO-Arbeit gewidmet, man möchte sich in Zukunft verstärkt grenzüberschreitender Kooperationen im Sozial- und Gesundheitsbereich annehmen.
Quelle: OTS, 16.10.2007
Naturnahes Gärtnern jetzt auch in Ungarn erfolgreich
Seit Jahresbeginn läuft das niederösterreichisch-ungarische Projekt "Natur im Garten International". Vorläufiger Höhepunkt der grenzüberschreitenden Aktion ist die vergangenen Samstag, dem 13. Oktober, abgehaltene zweisprachige Tagung "Blüht dir was?" in Mosonmagyarovar, die im Rahmen der Aktion "Natur im Garten - gesund halten, was uns gesund hält" stattfand. Dabei holten sich Interessierte Tipps über das umweltfreundliche Gärtnern, zudem ließen sich Gartenfreunde aus Ungarn und Österreich bei Informationsständen beraten oder besuchten Vorträge über Artenvielfalt und richtige Kompostierung.
Quelle: OTS, 15.10.2007
Sicherung der ÖPUL-Unterstützung
Die NÖ Landesregierung unter Vorsitz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll fasste heute u. a. folgenden Beschluss: Der Agrarmarkt Austria wird ein Betrag in der Höhe von 4.252.000 Euro zur Durchführung der Förderungsmaßnahme "Österreichisches Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft (ÖPUL)" überwiesen.
Quelle: OTS, 02.10.2007
Gesundheitskooperation zwischen Gmünd und Ceskè Velenice
"Mit diesem einzigartigen Projekt übernimmt das Land Niederösterreich einmal mehr die Vorreiterrolle für eine erstklassige medizinische Versorgung der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. Durch die Zusammenarbeit zwischen Gmünd und der Stadt Ceskè Velenice sollen eine schnellstmögliche Notfallversorgung und eine Optimierung des Versorgungsangebots geschaffen werden", meint Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka zur grenzüberschreitenden Kooperation "Healthacross" zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung in den Regionen nördliches Waldviertel und Südböhmen.
Quelle: OTS, 13.11.2007
Euro – Gemeinden sollen nicht warten
Städte, Gemeinden und Kreise sollten bereits jetzt
mit der Vorbereitung auf den Euro beginnen. Jede Organisation verantwortet die
Vorbereitung selbst. Je früher sie sich vorbereiten, desto weniger Probleme
werden später auftreten.
Die öffentliche Verwaltung wird jedoch auch von diversen
EDV-Unternehmen abhängig sein, die vor allem die Informationssysteme auf die
neue Währung vorbereiten sollen. Die Vertreter dieser Firmen weisen darauf hin,
dass keine Zeit mehr bleibt. Die Durchschnittsdauer eines Projektes beträgt
etwa 9 Monate, daher sollen Organisationen den Termin der Einführung nicht
unterschätzen, auch wenn der Euro noch nicht bewilligt ist. Es kann passieren,
dass die Gemeinden, die sich zu spät um eine Unterstützung bemühen, diese nicht
mehr rechzeitig erhalten werden. Derzeit verlaufen die Vorbereitungen auf der
Gemeindenebene sehr gut – es laufen bereits Schulungen für Bürgermeister,
Ökonomen, Kontrolleure und andere Kompetenzpersonen, eine Medienkampagne auf
Gemeindeebene ist auch in Planung.
Die duale Preisausschreibung tritt 30 Tage nach
der Veröffentlichung des Wechselkurses durch die EU in Kraft und gilt bis
16.01.2009, was eine besonders kurze Gewöhnungszeit auf die neue Währung
darstellt.
Quelle: http://hn.online.sk, 15.11.2007
Partnerschaft und Zusammenarbeit
Ein Memorandum über Partnerschaft und
Zusammenarbeit des Selbstverwaltungskreises Trnava mit regionalen Verbänden
wurde am 6. November 2007 in Trnava unterzeichnet.
Die Zusammenarbeit basiert auf den Prinzipien des
gemeinsamen Interesses des Kreises, der Städte und Gemeinden an einer
gleichmäßigen Entwicklung in der Region, an einer Zusammenführung der Abläufe
im Selbverwaltungskreis, in den Städten und Gemeinden bei der Umsetzung ihrer
Kompetenzen sowie an einer Koordination bei Problemlösungen und an der Förderung
von Partnerschaften in der Region. Mehrere Formen der Zusammenarbeit wurden
bereits vor der Unterzeichnung des Memorandums begründet.
Zu den Prioritäten für das kommende Jahr zählt
z.B. der Raumplan für den Selbstverwaltungskreis Trnava, eine gemeinsame
Präsentation aller Subjekte im Rahmen des Kreises, gemeinsame Organisation in
Krisensituationen, Förderung der Zusammenarbeit mit Bürgerinitiativen aus der
Region und grenzüberschreitender Projekte. Außerdem beinhaltet das Memorandum
auch unzählige Prioritäten aus den Bereichen sozialer und gesundheitlicher
Fürsorge für Bürger, wirtschaftliche Entwicklung der Region, Kultur und
Bildung. Einzelne Vereine und Initiativen bekommen die Möglichkeit, ihre
Aktivitäten gemeinsam bei diversen Reisemessen zu präsentieren. Das Memorandum
ist die kommenden fünf Jahre gültig.
Quelle: www.zahorak.sk, 13.11.2007
Haydn Jahr 2009 - Beirat für organisatorische Fragen konstituiert
Mit der Bestellung eines
Gesamtkoordinators, der Präsentation des inhaltlichen Konzeptes und der
Vorstellung erster konkreter Projekte, wurden die Vorbereitungen für das
Jubiläumsjahr, von Landesrat Helmut Bieler offiziell auf Schiene gebracht.
Im Schloss Esterházy in
Eisenstadt erfolgte mit der Konstituierung des Beirates, in dem das Land, die
Freistadt Eisenstadt, die Diözese und die Esterhazybetriebe verankert sind, der
nunmehr nächste Schritt mit Blickrichtung "Haydn Jahr 2009".
Landesrat Helmut Bieler und Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel wurden dabei zum
Vorsitzenden bzw. zur Vorsitzenden-Stellvertreterin gewählt.
„Die Installierung eines
Beirates hat den Vorteil, dass hier auch über Projekte diskutiert wird, die
dann gemeinsam umgesetzt werden sollen. Das Land Burgenland erwartet sich durch
das Haydn Jahr auf der einen Seite eine verstärkte Identifikation mit der
Person und dem Werk von Haydn sowohl in der Innen- als auch in der
Außenwirkung. Auf der anderen Seite wollen wir dieses Jahr touristisch nutzen,
neue Gästeschichten ansprechen und so das Burgenland in einem breiten Rahmen präsentieren“,
so Kulturreferent Bieler. Erreicht werden soll dieses Ziel durch eine enge
Kooperation mit Burgenland Tourismus, Niederösterreich Werbung, Wien Tourismus,
der Österreich Werbung und Sopron.
Mitte September dieses
Jahres wurde die „Joseph Haydn Burgenland GmbH.“ als Tochter der Schloss
Esterhazy Management GmbH. gegründet. Diese Gesellschaft hat die Aufgaben, die
operative, rechtliche und finanzielle Abwicklung sowie die Vergabe der
Organisation der einzelnen Projekte zu bewerkstelligen.
Quelle: www.burgenland.at, 24.10.2007
Polizei verstärkt Zusammenarbeit an Ungarn-Grenze
Im österreichischen und
ungarischen Grenzraum soll es begleitend zum Fall der Schengengrenze eine
verstärkte Zusammenarbeit der Polizei beider Länder geben. Innenminister Platter
unterzeichnete am 11. Oktober in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) gemeinsam
mit seinem ungarischen Amtskollegen Takacs eine entsprechende
Polizeikooperationsvereinbarung.
Es sei "klar",
dass nach dem Fall der Schengen-Grenze die Grenzwache in ihrer traditionellen
Form zu existieren aufhöre, dennoch müsse entsprechende Sicherheit geschaffen
werden, erklärte der ungarische Minister für Justiz und Polizeiwesen. Dies soll
durch die direkte Zusammenarbeit der beiden Polizeikörper erfolgen.
Die Vereinbarung sieht u.a.
die Erarbeitung eines gemeinsamen Sicherheitskonzeptes für den Grenzraum,
gemischten Streifendienst und gemeinsame Schwerpunktaktionen vor. Geplant sind
auch ein verstärkter Informationsaustausch und regelmäßige
Koordinationstreffen. Der Assistenzeinsatz des österreichischen Bundesheeres
soll nach dem Beitritt Ungarns zum Schengen-Raum, unterstützend für die
Polizei, der "Grenzraumsicherung" dienen, erklärte Platter.
Der Assistenzeinsatz des
Bundesheeres soll bis September 2008 aufrechterhalten bleiben. Nach diesen neun
Monaten soll es eine Analyse geben.
Quelle: diepresse.com, 11.10.2007
Umgestaltungspläne für Budapest
Am 25. November
veröffentlichte István Tarlós, Fraktionschef des Fidesz im Budapester Stadtrat,
ein Programm seiner Partei namens "Ein lebenswerteres und attraktiveres
Budapest". In den nächsten drei Jahren wolle sich der Fidesz vor allem auf
Instandhaltungsarbeiten und die Stabilisierung der Stadtverwaltung
konzentrieren, so Tarlós. In den folgenden drei Jahren sei der Fokus auf
soziale Sicherheit gerichtet, erst danach solle die Entwicklung der Stadt auf
ein europäisches Level im Vordergrund stehen. Einen Tag später diskutierten
Premier Ferenc Gyurcsány und OB Gábor Demszky eine Ausweitung der Vereinbarung
zwischen Stadtrat und Regierung über Entwicklungsprojekte in Budapest. Demnach
soll die Regierung die Sanierung der Freiheitsbrücke und des Gebäudes der
Musikakademie teilfinanzieren. Auch der Ausbau des Museums für Schöne Künste
und die Umgestaltung der Budaer Burg sind geplant. Gespräche über die Details
sollen im Dezember beginnen.
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007
Berufserfahrungen in Deutschland sammeln
Bereits zum achten Mal wird
25 engagierten jungen Leuten aus Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei und ab
dem aktuellen Programmjahr auch aus Rumänien und Bulgarien ein neunmonatiger
Aufenthalt in deutschen Behörden und privaten Einrichtungen ermöglicht durch
das Carl Friedrich Goerdeler-Kolleg der Robert Bosch Stiftung. Ziel ist, dass
die Teilnehmer einen Einblick in die Arbeitsweise deutscher Behörden bekommen.
András Vissi, Koordinator
für grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Regionalen Entwicklungsagentur Westpannonien
und ehemaliger Boschstipendiat, kann seine Kontakte von damals auch heute noch
häufig nutzen. "Bereits fünf sächsische Kollegen haben uns nach meinem
Aufenthalt in Deutschland besucht. Neben dem intensiven Erfahrungsaustausch auf
einem Fachgebiet halte ich die nachhaltigen Kontakte für sehr wertvoll, die man
als Stipendiat oder später als Mitglied des Alumni-Netzwerks knüpft. Es war für
mich außerordentlich interessant, in einem neuen Bundesland die
gesellschaftlichen Verhältnisse und die Spuren der Geschichte persönlich zu
erleben." Das Programm ermöglicht für jeden Stipendiaten neben berufsspezifischen
Erfahrungen anhand von einem ganz individuell zusammengestellten Plan die
Teilnahme an Weiterbildungen, Seminaren in verschiedenen Bundesländern und auch
in Brüssel.
Wer sich für das Carl
Friedrich Goerdele-Kolleg bewerben möchte, findet weitere Informationen unter
www.goerdeler-kolleg.de. Die Frist für die aktuelle Ausschreibung endet an
diesem Freitag.
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007
Neue Tourismus-Plattform für Niederösterreichs Gärten
Neben der Kultur und dem Wein, neben Radwegen und Golfplätzen sollen nun auch die heimischen Gärten verstärkt für den Tourismus genutzt werden. Zusammen mit der Wirtschaftsagentur ecoplus starteten kürzlich Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka die neue Plattform "Die Gärten Niederösterreichs", die insgesamt 24 Gärten vom Archäologischen Park Carnuntum bis zum Stift Zwettl, von der Arche Noah über die Amethyst Welt Maissau bis zum Schloss Laxenburg vereint.
Quelle: OTS, 29.10.2007
Niederösterreich setzt auf den Wirtschaftstourismus
Jede zweite Übernachtung in Niederösterreich entfällt mittlerweile auf Business-Reisende. Seit vielen Jahren nimmt die Zahl der Veranstaltungen, Meetings, Kongresse und Incentives in Niederösterreich stark zu. "Um diese chancenreiche Sparte künftig noch besser bedienen zu können, wurde ein eigenes Convention-Büro bei der Niederösterreich-Werbung eingerichtet", betonte Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann heute, 1. Oktober, bei einem Pressegespräch in der Wiener Hofburg. Schon im Zuge der Überarbeitung des Kursbuches Tourismus Niederösterreich habe man sich besonders auf die Weiterentwicklung des Wirtschaftstourismus
konzentriert.
Quelle: OTS, 01.10.2007
EuroVelo 9 zwischen Bernhardsthal und Hagenbrunn wird ausgebaut
Das Radfahren in
Niederösterreich wird immer beliebter und deshalb investieren wir in den Ausbau
unseres Radwegenetzes. Nun soll im Zuge des Radrouten-Optimierungsprogramms der
Abschnitt Bernhardsthal-Hagenbrunn des EuroVelo 9 – Radweges (Abschnitt von
16,5 Kilometern Länge) in 14 Gemeinden ausgebaut werden. Das Land
Niederösterreich plant, dieses Projekt im Rahmen der Regionalförderung zu
unterstützen.
Quelle: OTS, 25.09.2007
Die längste Holzbrücke Europas
Am linken Ufer der kleinen Donau in Kolarovo steht
die letzte funktionstüchtige Mühle an der Donau – ein nationales Kulturdenkmal.
Als die Mitglieder des Schutzvereins in Kolarovo einen Zugang zur Mühle
schaffen wollten, mussten sie eine Brücke über den Fluss bauen. Damals hätte
keiner gedacht, dass es die längste Holzbrücke Europas wird.
Sie steht auf starken Akazienpfeilern, die in das
fließende Donauwasser eingesetzt wurden. Aus Akazienholz sind auch die
Stützbalken der Brücke, geschützt durch Speziallakierungen aus Kutna Hora. Das
Gerüst der Brücke wurde bereits 1992 von Spezialisten des Heeres gebaut.
Die 86 m lange Brücke ermöglicht es Tausenden
Menschen die kleine Donau zu überqueren. Am Ende der Brücke ist der Eingang zum
kleinen technischen Museum im Freien, wo man neben Mühlwerkzeugen auch Anlagen
zur Herstellung von Fischernetzen bewundern kann.
Die ursprüngliche Brücke wurde in den 50-er Jahren
durch Eisschollen zerstört. Dass es sich um eine europäische Rarität handelt,
haben die Betreuer der Brücke durch Besucher erfahren, die sich mit dem Thema
Raritäten beschäftigen.
Quelle: http://hn.online.sk, 23.11.2007
Bedeutung des Gesundheitstourismus wächst
In der Slowakei gibt es mehrere Formen des
Gesundheitstourismus, die am meisten Ausgeprägte stellt das Kurwesen dar.
Umgesetzt wird diese Form des Gesundheitstourisums in Städten und Gemeinden,
die als Kurorte anerkannt sind. Diese müssen Grundbedingungen wie Heilklima
oder Thermalquelle aufweisen.
Weitere Segmente sind u.a. Aquaparks oder
Wellnessangebote, die aber nicht die Voraussetzungen für eine Heilanstalt
aufweisen.
Die Entwicklung von neuen Angeboten und Produkten
muss an die demografische Entwicklung in Europa angepasst werden. In der
Slowakei wurde das Kurwesen eine lange Zeit als Produkt mit starkem medizinischem
Hintergrund aufgebaut, was auch als Exportprodukt anerkannt wird. Kurzfristige
Wellnessangebote werden hauptsächlich von einheimischen Klienten und Klienten
aus den Grenzgebieten genutzt. Slowakische Kurorte sind auch für die so
genannten präventiven Aufenthalte ausgestattet.
Quelle: www.aktuality.sk, 02.11.2007
Bratislava als Kandidat für die Kulturhauptstadt Europas
Die slowakische Hauptstadt bewirbt sich um den
Titel Europäische Kulturhauptstadt für das Jahr 2013. Bratislava möchte, als
natürliches Kulturzentrum der Slowakei und gleichzeitig wirtschaftlich starke
Region, dieses Projekt zur Änderung des gesamten Kulturkonzeptes der Stadt
nutzen. Ein Schwerpunkt soll auf der Partizipation der Schaffenden und der
Organisatoren liegen, auf der Mobilisierung von Minderheiten und sozial
diskriminierten Gruppen sowie auf der Innovation und Bereicherung um neue
Kunstformen.
Besonders wichtig sind das Marketing und die
Kommunikationsstrategie des Projektes, denn es soll ein attraktives, ganz
saisonales Produkt geschaffen werden, das auch zum Wachstum des Fremdenverkehrs
beitragen kann, und zwar für die ganze Slowakei.
Die Bewerbung wurde symbolisch im gleichen Jahr
gestellt, in dem die Stadt 1100 Jahre der ersten schriftlichen Eintragung
feiert.
Außerdem wird Bratislava im Rahmen der Kandidatur
insgesamt 13 größere Profilinvestitionen durchführen, deren Ziel die Steigerung
der Qualität der Kultur- und Freizeitinfrastruktur in der Stadt ist.
Mit der Hauptstadt arbeiten am Projekt insgesamt
60 renommierte Organisationen aus der gesamten Region mit.
Quelle: www.aktuality.sk, 16.11.2007
Informationsportal auf Polnisch und Ungarisch
Das Informationsportal über die Slowakei
www.slovakia.travel kann ab sofort auch in Polnisch und Ungarisch aufgerufen
werden. Damit kann das Portal zwei weitere große Zielgruppen ansprechen.
Insgesamt stehen fünf Sprachvarianten zur Verfügung: slowakisch, englisch, deutsch,
polnisch und ungarisch.
Das Portal ist das offizielle Werbe- und
Informationssystem des slowakischen Fremdenverkehrs. Die Hauptaufgabe besteht
in der Bewerbung der Slowakei als Reiseziel.
Man findet hier Grundinformationen zu attraktiven
Orten in der Slowakei. Außerdem können Kontakte zur Beherbergung und
Gastronomie, sowie zu anderen Institutionen des Fremdenverkehrs gesucht werden.
Zur Verfügung stehen auch Karten, Fotos und ein Terminkalender.
Quelle: www.aktuality.sk, 04.11.2007
Nach Herkunftsländern betrachtet spielen bei den
Niederösterreich-Besuchern neben inländischen Touristen nach wie vor Deutsche
eine große Rolle. An zweiter Stelle kommen aber bereits die Ungarn, gefolgt von
Niederländern und Italienern.
Quelle: www.wirtschaftsblatt.at, 07.10.2007
Budapester Weihnachtsprogramm zieht 0,5 Mio. Touristen an
Die Messen, Märkte und anderen Weihnachtsprogramme
der Hauptstadt ziehen rund 500.000 Menschen aus der ganzen Welt an, teilte der
stellvertretende Bürgermeister Imre Ikvai-Szabó mit. Ein Open-Air-Festival mit
Weihnachts-Volkskunst und Live-Auftritten und der Weihnachtsmarkt mit
Handwerkskunst in der Innenstadt gehen ins zehnte Jahr und haben inzwischen
einen internationalen Ruf. Das Travel and Leisure Magazine hat das Budapester
Weihnachtsfestival zu den zehn besten Adventveranstaltungen der Welt gekürt.
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007
Die erste Produktion der Korda-Filmstudios in
Etyek bei Budapest, der 72 Mio. US-Dollar teure Blockbuster "Hellboy
II" von Universal Studios, wurde kürzlich abgeschlossen. Nachdem er sechs
Monate in Etyek verbracht hatte, zeigte sich Regisseur Guillermo del Toro auf
einer Pressekonferenz in Budapest ausgesprochen zufrieden mit der Einrichtung.
„Osteuropa hat mit Etyek zum ersten Mal ein Filmstudio, das auf dem Niveau
jedes anderen internationalen Studios ist", lobte er. Ich war jetzt zum
dritten Mal in Osteuropa und dieser Aufenthalt war mit Abstand der
angenehmste."
Größen des Filmgeschäfts wie Stephen Spielberg, Ed
Harris und Viggo Mortensen haben in Budapest gedreht, seit die Regierung 2004
ausländischen Filmproduktionen eine großzügige Steuererleichterung in Höhe von
20% eingeräumt hatte. Die Korda-Filmstudios, die im nächsten Jahr komplett
fertig gestellt werden, sollen der Filmindustrie in Ungarn weiteren Schwung
verleihen. Del Torro ist überzeugt, dass der Steuerrabatt und die
Studioausstattung in den kommenden Jahren viele Produktionen anziehen werden.
„Fakt ist, dass viele US-Filme im Ausland gedreht werden, weil sie dort mit
einem niedrigeren Budget auskommen.“
Gefragt nach dem regionalen
Konkurrenten Prag, sagte der Regisseur: "Universal Studios hat den Dreh in
Budapest für wertvoller befunden als in Prag. Die Tagesrate war sehr viel
niedriger und die Kompetenz der Crew weit besser."
Quelle: Budapester Zeitung, 03.12.2007